Manila - Sehenswürdigkeiten

Manila - Las Pinas, Bambus Orgel

Sehenswürdigkeiten in Manila: Die Bambus-Orgel von Las Pinas / Philippinen

Dieses in der Welt einzigartige Instrument wurde unter Aufsicht des spanischen Paters Diego Cerra von 1817 bis 1824 bebaut. Die Orgel besteht aus 832 Bambuspfeifen und 122 zusätzlichen Metallteilen. Wenn eine Orgel auf der Welt die Bezeichnung “Bambusorgel” zu Recht trägt, dann ist es diejenige in der katholischen Kirche zu Las Pinas bei Manila auf den Philippinen.

Die Bezeichnung selbst verweist auf die Tatsache, daß von den insgesamt 1.031 Pfeifen des Instrumentes 902 aus Bambusholz gefertigt sind; von diesen sind 747 klingende Labialpfeifen. Dieser Umstand wiederum deutet hin auf die unverwechselbare Klangfarbe der Bambusorgel.

Die Orgel verdankt ihre Entstehung dem spanischen Priester Fray Diego Cera de La Virgen del Carmen, einem Mönch aus dem Orden der Augustiner-Rekollekten. Gebohren wurde er am 26.Juli 1769 in Graus,Provinz Huesca (Aragonien). Seine Ordensprofeß legte er am 30.Januar 1787 im Konvent zu Barcelona ab.

Gegen Ende des Jahres 1790 verließ er sein Heimatland, um Missionar auf den Philippinen zu werden. Er traf im Jahre 1792 in Manila ein und wurde am 5. November 1795 der erste Pfarrer des neugegründeten Ortes Las Pinas. Dieses Amt versah er bis kurz vor seinem Tod, am 24.Juni 1832. 



Die Geschichtsschreiber seines Ordens schildern ihn als einen außergewöhnlichen Mann : er war ein Priester von besonderen Format, dazu ein hochbegabter Naturwissenschaftler und Techniker, er war der Architekt seiner Pfarrkirche und erwies sich nicht zuletzt als Meister im Orgelbau. Wann er sich auf diesem Gebiet ausbildete , ist nicht bekannt; feststeht freilich, daß dieses nur in Spanien hat sein können.

Mit Sicherheit ist er ein guter Organist gewesen. Außer der Bambusorgel von Las Pinas hat er noch zwei weitere Orgeln gebaut: eine erste, kleine (von 1793) ist verschollen, eine zweite, die möglicherweise größer als die Bambusorgel war, entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts und verfügte über nur ein Register aus Bambus. Sie ist endgültig im Jahre 1945 untergegangen.

Manila - Chinesischer Friedhof

Manila - Chinesischer Friedhof

Der Friedhof ist eine riesige Totenstadt, mit Häusern oder gar Palästen, mit Mercedes und Briefkasten und gelegentlich sogar einer Klimaanlage.

An Allerheiligen kommen die Familien zur Totenwache auf den Friedhof, der dann sehr lebedndig wird. 

Manila - Nayong Filipino

Nayong Filipino Dorf

Auf 35 ha wurde ein philippinisches Dorf errichtet, das einen kulturellen Überblick über das Brauchtum der Völker und Landschaften der Philip- pinen gibt. Jedes Haus stellt die typische Bauweise einer Region dar.

Manila - Quiapo Church

Manila - Quiapo Church (Kirche)

Die Kirche des schwarzen Nazareners erhielt ihren Namen von einem aus schwarzem Holz geschnitzten Christus, der ein Kreuz trägt.

Die Skulptur wurde im 17.Jh. von Mexiko auf die Philippinen gebraucht. Im Januar finden hier Prozessionen statt.

Manila - Rizal Park

Manila Rizal Park

Diese Grünanlage mitten in Manila ist im Gedanken an den philippin- ischen Nationalhelden José Rizal benannt. Am Ende zum Roxas Bd. hin steht das Rizal Monument. Die Skulpturengruppe daneben ist die Mutter Philipina gweiht. Im nördlichen Teil des Parks liegt der Japanese Garden und der Chinese Garden.

Manila - Museen in den Philippinen

Ateneo Art Gallery

Wechselnde Kunstausstellung mit zeitgenössischer philippinischer Malerei.

Ayala Museum

Mit 63 Dioramen werden die Höhepunkte der philippinischen Geschichte dargestellt.

CCP Art Gallery

Die ständige Kunstausstellung des Cultural Center of the Philippines konzentriert sich auf die Werke experimentierfreudiger Avantgardisten.

Kokusnuss Palast Das ehemalige Gästehaus des Marcos-Regimes gehört zum Komplex des Cultural Cent- er. Es wurde 1981 aus tropischen Hölzern gebaut. Museo Ng Buhay Pilipino Eine Darstellung der Lebens- formen und Traditionen christlicher Filipinos. Zu sehen sind unter anderem Werkzeuge, Haushaltsgeräte, Möbel und traditionelle Trachten. National Museum Eine Ausstellugn der vorgeschichtlichen Ausgrabungen auf den Philippinen. @ meistech.ch