Romblon (Provinz)

Romblon Willkommen

Infos über Romblon

Die 20 Inseln der Romblon Gruppe mit der gleichnamigen Provinz und Haupstadt liegen nördlich von Panay. Die wichtigsten Inseln sind Rom- blon, Sibuyan und Tablas. Auf Romblon freht sich alles um den weiss- en Marmor. Die Lagerstätten hierfür sind gewaltig. @ meistech.ch

Die Inselprovinz Romblon (1360 km²) liegt im geographischen Zentrum der Philippinen und setzt sich aus drei Hauptinseln (Romblon, Tablas und Sibuyan) sowie einem weiteren Dutzend kleinerer Eilande zusam-

men. Tablas, die größte Insel der Romblon-Gruppe, wird von einer mittelhohen Bergkette durchzogen, Sibuyan (im Osten) von dem gewaltigen Massiv des ruhenden Vulkans Mt. Guiting-Guiting dominiert. Das bergige Romblon ist, obwohl die kleinste der Hauptinseln, Sitz der Provinzverwaltung.

Romblon ist eine Inselprovinz der Philippinen, die in der Region MIMARO liegt. Die Hauptstadt ist die gleichnamige Gemeinde Romblon. Romblon besteht aus zahlreichen Inseln inmitten des Sibuyanmeeres.

Es liegt südlich von Marinduque und Quezon, östlich von Mindoro, nördlich von Aklan und westlich von Masbate. Die drei Hauptinseln sind: Romblon, Tablas und Sibuya. Romblon ist der landesweit führende Produzent von hochwertigem Marmor. Dieser hat in etwa die gleiche Qualität wie italienischer Marmor.

Romblon (Provinz) - Sprachen

Es gibt drei verschiedene Hauptsprachen der Einwohner von Romblon: Romblomanon, Asi und Onhan. Außerdem werden situationsbedingt auch Hiligaynon, Tagalog, Visayan und Englisch gesprochen.

Romblon (Provinz) - Religion

Die Mehrheit der Bewohner der Provinz Romblon sind Christen, 75% gehören der Römisch-Katholischen Kirche an und 25% der Unabhängigen Kirche der Philippinen, der Iglesia ni Cristo, der Kirche der Letzten Sieben Tage (Adventisten), den Baptisten, der Kirche der Foursquare Gospel in the Philippines sowie an- deren christlichen Richtungen.

Romblon (Provinz) - Herkunft

Die meisten der heutigen Einwohner Romblons sind Abkömmlinge von Malay-Siedlern, die vermutlich um 1200 n.Chr. auf Romblon landeten. Ab 1582, als die spanischen Eroberer die Philippinen erreichten, ver- walteten sie diese Provinz.

Davon zeugen heute noch einige alte spanische Forts und Kirchen, die aus einzigartigen Korallensteinen mit kompliziert verschlungener Einlegearbeit gebaut worden sind.

Romblon (Provinz) - Wirtschaft

Die Provinz Romblon ist als eine Provinz dritter Klasse eingestuft. Gelegen im Zentrum der Inselwelt (des Archipels) verbindet Romblon die Großräume LuzonVisayas und Mindanao. Der Flughafen Tugdan Airport auf der Insel Tablas ist per Kleinflugzeug nur 45 Minuten vom Finanzzentrum der Hauptstadt der Philip- pinen Manila entfernt.

Direkte Schiffsverbindungen von Manila und von den Häfen in Batangas und Lucena in Süd-Luzon ver- stärken die Anbindung an die Industrieregion Calabarzon, so dass die Provinz ein idealer Standort sowohl für den Güterumschlag als auch für kleinere Handwerksbetriebe ist.

Romblon (Provinz) - Geografische Lage

Ungefähr 187 nautische Meilen (346 km) südlich von Manila liegen die Romblon-Inseln im Sibuyanmeer, südlich der Insel Marinduque und nördlich von Panay. Im Osten liegt die Insel Masbate und im Westen die Insel Mindoro.

Romblon (Provinz) - Bodenschätze

Romblon besitzt eine üppige Vegetation und viele mineralische Bodenschätze. Neben Marmor sind die Inseln reich an Granit, Nickel, Siliziumsanden und Quarz, Quecksilber, Zink, Kupfer, Silber, Calziumkar- bonat, Sulfiden, Erzen, verschiedenen Tonen (auch weißem Ton) und Magnesium.

Auf Magdiwang und Sibuyan haben sich an einigen Bergflüssen auch Goldwäscher eingerichtet. Der fruchtbare Boden bringt verschiedene landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Kokosnüsse, Reis, Mais, Bananen, Wurzelgemüse, Früchte, Wein und vieles andere hervor.

Vor der Küste gibt es reiche Fischgründe, da dort die Wanderwege von Fischen vorbeiführen, die vom Sulumeer und dem Visayasmeer kommen und vorbei an der Straße von Tablas, dem Romblon-Pass und durch das Sibuyanmeer ziehen.

Romblon (Provinz) - Geschichte

Die Provinz Romblon hieß zunächst „Lomlon“. Damit war das Ausbrüten der Eier durch ein Huhn gemeint. Der Name soll entstanden sein, weil ein spanischer Soldat, der die Insulaner nach dem Namen der Insel gefragt haben soll, zufällig in die Richtung eines gerade brütenden Huhnes gezeigt haben soll.

Als Antwort soll er darauf „Nagalumyom“ erhalten haben, das in der Folge erst zu „Lomlom“, dann zu „Donblon“ und bei den Spaniern schließlich zu „Romblon“ korrumpiert wurde. Der Name beruht also auf einem Missverständnis.

Die spanischen Eroberer machten Romblon 1853 zu einem politisch-militärischen Bezirk und teilten die Unterprovinz Capiz ab, die 1917 zu einer eigenständigen Provinz wurde. Am 1. Oktober 1946 wurde Romblon zu einer Sonder-Provinz mit vier Gemeinden konvertiert.

Diese waren Tablas, Romblon, Sibuyan und Maghali. Am 1. Januar 1947 stellte man den regulären Provinzstatus wieder her. Die ursprünglichen Einwohner von Romblon waren Negritos aus Panay und Mangyan-Stämme der Insel Mindoro.

Antike hängende Särge und Artefakte von Einheimischen wurden in Höhlen auf der Insel Banton ge- funden. Dies weist auf eine weit entwickelte antike Zivilisation und Kultur hin.

Die Romblomanons sind überwiegend Zuwanderer von Luzon und Panay, in entlegenen Gebieten der Region leben noch Nachfahren der negroiden Ureinwohner. Romblon besitzt die größten Marmorvor- kommen der Philippinen und trägt deshalb den Beinamen Marble Country. Ökonomische Bedeutung kommt auch der Holzwirtschaft zu.


Trotz des Reichtums an natürlichen Attraktionen werden die Inseln der Romblon Provinz meist nur am Rande erwähnt. Gründe dafür sind ihre schlechte verkehrsmäßige Erschließung und ihre unterentwickelte touristische Infrastruktur.

Reisende finden hier idyllische Strände, die völlige Einsamkeit bieten, müssen aber (zumindest abseits der wenigen größeren Orte) eine beinahe spartanische Lebensweise in Kauf nehmen.


Die kleine Provinzhauptstadt des Romblon-Archipels heißt offiziell Romblon, also die Stadt Romblon auf der Insel Romblon in der Provinz Romblon. Der Ort verfügt über einen der schönsten und besten land- geschützten Naturhäfen der Philippinen. In der Nähe des Kais bieten Läden kunsthandwerkliche Erzeug- nisse aus Marmor an.

Romblon - Kathedrale im spanischem Kolonialstil

Der Ortskern ist geprägt von hübschen, spanischem Kolonialstil nachem- pfundenen Gebäuden.

Für Liebhaber altspanischer Architektur lohnt sich die Besichtigung der St.Joseph-Kathedrale, mit deren Bau Mitte des 17.Jahrhunderts began- nen, die in ihrer gegenwärtigen Form aber erst 1871 vollendet wurde. Die Sakristei beherbergt eine kleine Sammlung liturgischer Kunstwerke. Beim Hauptaltar sehen Sie eine Statuette des Sto. Nino, um die sich folgende Geschichte rankt:

"Eine spanische Galeone mit eben diesem religiösen Kleinod an Bord musste Ende des 16. Jahrhunderts in der Bucht von Romblon vor einem Taifun Zuflucht suchen. Als die Spanier wieder auslaufen wollten, wur- den sie siebenmal von Wellen und Strömungen zurückgetrieben. Erst als sie beschlossen, die Jesusfigur auf der Insel zu lassen, überwanden sie die Naturgewalten".


Alljährlich am zweiten Wochenende im Januar gedenkt man anlässlich des hiesigen Ati-Atihan-Festes dieses legendären Ereignisses, bei einer Biniray genannten Bootsprozession wird am Samstag das miss- glückte Auslaufmanöver der Spanier nachgespielt.


Die beiden Bastionen, die das Städtchen flankieren, wurden um 1650 zur Verteidigung gegen die häufigen Attacken moslemischer Seeräuber errichtet. Die Ruine des Fort San Andres erreichen Sie über einen aus- getretenen Pfad. Auf dem gegenüberliegenden findet sich, das fast gänzlich von tropischer Vegetation überwucherte, Fort Santiago.

Von beiden Festungen aus bietet sich ein beeindruckender Blick. Südwestlich von Romblon liegt Villa del Mar, die 1976 mit deutscher Finanzhilfe erbaute erzbischöfliche Residenz. Einen schönen Badestrand be- sitzt Chambon Beach, einfache Unterkünfte finden Sie, etwas weiter, in Mapula, jedoch ist der Strand dort steinig und das Wasser sehr seicht.

Am Cabanbanan Beach befindet sich das Beach & Diving Resort von Josef u. Vilma Mazenauer. Die Anlage verfügt über eine PADI-Tauchschule (Ausbildung vom Schnuppertauchen bis zum Divemaster), einem Restaurant sowie eine Sari-Sari-Store. Die Unterkünfte (Cottages für je 2 Personen - alles Masiv-Bau) sind sehr schön angelegt und sehr sauber
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Romblon - Fort San Andres

Sibuyan, die urwüchsigste und am wenigsten erforschte der drei Haupt- inseln, ist, geeignetes Wetter vorausgesetzt, täglich per Boot ab Rom- blon Stadt zu erreichen. Das landschaftliche Wahrzeichen der Insel stellt der dichtbewaldete Mt.Guiting-Guiting (2052 m) dar, der als eines der schwierigsten Kletterziele des gesamten Archipels gilt.

Weitere Naturschönheiten sind die Cataga-Wasserfälle bei Magdiwang und die Kawa-Kawa Falls bei Cajidiocan. Die Korallenriffe der vor der Südspitze gelegenen, unbewohnten Insel Cresta de Gallo sollen ein Dorado für Taucher sein.
 Tablas beeindruckt landschaftlich weniger als die beiden Nachbarinseln, sehenswert sind allein die Bita-Wasserfälle bei Dubduban und der Tinagong Dagat (="Versteckter See") bei Calatrava.

Der kleine Flughafen in Tugdan auf der Insel Tablas ist hin und wieder auf; aber meist geschlossen. 
In Looc und Santa Fee auf der Insel Tablas fährt täglich ein reguläres Auslegerboot nach Boracay. 
Die Gewässer um Carabao Island können turbulent sein. Die Fahrt dauert zwei bis drei Stunden. @ romblon-isl

Weisser Marmor:

Romblon Cathedral :

Fort San Andres :

Odiongan Beeindruckende Wasserfälle

Romblon -  Weisser Marmor