Cagayan River

Der Cagayan entspringt im Süden der philippinischen Bergkette Sierra Madre im nördlichen Teil der Hauptinsel Luzon. Der Fluss strömt dann in Richtung Norden, passiert dabei Ilagan und Tuguegarao und mündet bei Aparri in den Pazifik.
Insgesamt bildet der Fluss ein etwa 190 km langes und bis zu 60 km breites Tal, das Cagayan Valley. Der Cagayan ist mit einer Länge von 350 km der längste Fluss der Philippinen. Ein weiterer Fluss mit dem Namen Cagayan befindet sich im Süden der Philippinen auf der Insel Mindanao. Dieser entspringt in der Provinz Bukidnon und mündet bei Cagayan de Oro in die Celebessee.
Der Cagayan River, mit 350 km längster Fluss auf den Philippinen entspringt südöstlich von Bayombong im Sierra Madre-Gebirgszug, welcher sich an der Ostküste Luzons befindet. Er ist auf seiner Länge für Bo- ote mit einem Tiefgang von einem Meter bis zu 200 km schiffbar, für kleinere sogar auf einer noch läng- eren Strecke. In seiner nördlich gerichteten Laufbahn durchfließt er die nördlichsten Provinzen von Luzon (Nueva Vizcaya, Quirinio, Isabela und Cagayan), bis er bei Aparri als weites Tal in den Babuyakanal, der Luzon-Straße zugehörig, mündet.

Auf seiner Länge entwässert er insgesamt eine Fläche von ca. 20.000 km2 und hinterlässt bei regelmäßigen Überschwemmungen aufgrund von starken Regenfällen im Oktober und November einen Schwemm- landboden, der den Anbau von Reis und Tabak (vor Allem im mittleren Teil des Cagayan-Tales) fördert.
Der hier angebaute Tabak ist Füllmaterial für die berühmten Manila- Zigarren. Zwischen den beiden begrenzenden Gebirgszügen der Sierra Madre im Osten und den Kordilleren im Westen bildet er fast auf seiner ganzen Länge ein recht weites Tal, was nur selten durch dicht an den
Fluß heran reichende Gebirge und damit die Begrenzung des fruchtbaren Talbodens auf ein schmales Ge- biet, durchbrochen wird.
Grundsätzlich besitzt der Rio Grande de Cagayan ein ungleiches Einzugsgebiet: von Westen kommen, durch ein weites, fast unerschlossenes Hügelland, die größten Nebenflüsse: Chico, Ilagan und Magnat und bedingen eine größere Taltiefe zur Sierra Madre hin. Link: staff.uni-mainz/wikipedia

