Panay (Insel)

Panay ist eine Insel der Inselgruppe der Visayas, die zusammen mit den anderen beiden Gruppen Luzon im Norden und Mindanao im Sü- den den Inselstaat der Philippinen bildet.
Die Visayas sind aufgeteilt in 3 Regionen Western Visayas, Central Visayas, Eastern Visayas. Panay hat eine Fläche von 12.297,1 km² und etwa 3,42 Mio. Einwohner. Die Hauptstädte der Insel sind Kalibo, San Jose de Buenavista, Roxas City und Iloilo City. Panay gehört mit den Inseln Negros Occidental (Westhälfte von Negros), Semirara Is-
land, Caluya Island, Sibay Island, Boracay Island, Maniguin Island, Batbatan Island, Jintolo Island, Gigan- tes Island, Calagnaan Island, Sicogon Island, Anauayan Island und Guimares Island zu den Western Visa- yas (Region VI).
Panay ist in vier Provinzen aufgeteilt: Aklan, Antique, Capiz und Iloilo. Seit dem 10. März 1917 ist Panay unabhängig. Auf Panay werden Aklanon, Hamtikan und Hiligaynon gesprochen. Auf der Insel Panay sind diese Orte einen Besuch wert:

Boracay, Phaidon Beach, Bugang River und Malumpati Cold Spring in Pandan, Mararison, Batbatan und Maniguin Islands, Buswang Beach, Hawili Falls, Danawan Cave, Panao Lake, Pula Waterfalls, Baybay Beach, Moro Towers, Suhot Spring, Anhawan Beach, Molo Church und Roca Encantada. Reis, Kokosnuss, Bananen, Abakka, Weizen, Mango, Zucker und Tabak sind die landwirtschaftlichen Produkte Panays. Gold, Silber, Kupfer, Mangan, Marmor, Kohle, Chrom, magnetischer Sand, Porzellanerde, Salz, Sand und Steine kommen in Form von Bodenschätzen vor.
Vier Provinzen teilen sich die Insel Panay im Westen der Visaya Gruppe: Iloilo, Capiz, Aklan und Antique. Die weit gehend hüglige Insel lebt von der Landwirtschaft. In Heimindustrie werden hier aus Ananas- fasern die feinen Stoffe für den Barong Tagalog (Keidung für den Mann) gewebt. Panay hat viele alte Städtchen und einige beachtenswerte Kirchen. Auf die touristische Landkarte geriet Panay mit dem Ati-Atihan Festival von Kalibo.

Die nur acht Kilometer lange Insel gilt als das Traumziel auf den Phi- lippinen. Ihren internationalen Ruf verdanken die an der engsten Stelle 500 Meter schmale Insel ohne ausreichende Wasserressourcen dem faszinierenden, feinsandigen, weissen White Beach an der Westküste. Ein anderes Wahrzeichen, die sich in der Brise wiegende Kokospalmen.
Seine esten ausländischen Entdecker erlebten Boracay vor 20 Jahren noch als Inselparadies, eine keuschen Garten Eden mit viel Zeit zum
sorgenlosen Dasein. Doch der Tourismus raubte Boracay seine ursprüngliche Unschuld. Diese Wende be- wirkte über die Jahre ein auch von ausländische Investoren und Aussteigern forcierter Fortschritt. Mit Be- ton und Zement auf neu getrimmte Bars, Restaurants und Resorts sogar ein Einkaufszentrum wurde aus dem Sand gestampft.
Die Insel hat keine eigene Flugpiste. Lediglich keine Flugzeuge mit 20 bis 50 Sitzpläzen aus Manila könn- en auf dem Rollfeld des gegenüber der Insel liegenden Hafenörtchens Caticlan auf Panay landen.
Vom der Pier in Caticlan sind es etwa 20 Minuten Boosfahrt bis zu einer der drei Anlegestellen an der White Beach. Grosse Maschinen aus Manila oder Cebu City landen im 60 km von Boracay entfernten Kalibo. Von dort bringen klimatisierte Busse Touristen in 1.5 Stunden nach Caticlan und dann im Boot nach Boracay. Die Küste entlang, westlich über San Jose de Buenavista, Provinzhauptstadt von Antique, führt die Strasse nach Kalibo in der Provinz Aklan. Das Ati Atihan Festival in der Karwoche lockt Tausende nach Kalibo, das ansonsten nicht viel bietet.
Höhepunkt des Festes ist die Santo-Niño-Prozession am Ostersonntag. Der kleine Flughafen in Kalibo fertigt das Gepäck der Boracay Besucher ab. Die Anlage wird modernisiert. Vielleicht ist es jetzt schon fertig. Link: meistech
