Puerto Princesa

Puerto Princesa ist die Hauptstadt der philippinischen Provinz Pala- wan. Gegründet wurde sie am 4. März 1872.
Puerto Princesa - Politik
Der derzeitige (2007), deutschstämmige Bürgermeister Hidalgo Solon Hagedorn hat für philippinische Verhältnisse strenge Umweltgesetze
durchgesetzt. Müll wegwerfen kostet beim ersten Mal 200 Pesos (ca. 3 € ~ ein Tageseinkommen), beim zweiten Mal 300, beim dritten Mal sind 1000 plus 2 Monate Gefängnis fällig.
Abfall soll nach recyclebarem (gelbe Tonne) und organischen Material (grüne Tonne) getrennt werden, auch wenn es noch an einer Wiederverwertung oder einer geordneten Deponie fehlt. Diese Politik hat viele nationale und internationale Auszeichnungen eingebracht.
Trotzdem ist die übliche Abfallbeseitigung häufig immer noch das Verbrennen. Auch zur Reduzierung der Verkehrabgase werden erste Schritte unternommen. Holzeinschläge sind seit Anfang der 1990er Jahre untersagt, aber der Schutz vor illegalen Holzeinschlägen leidet noch unter der Korruption.
Puerto Princesa - Verkehrsmittel
Die Stadt verfügt über einen nationalen Flughafen mit täglichen Verbindungen nach El Nido, Busuanga, Manila, Iloilo auf Panay und Cebu City. Ferner gibt es wöchentliche Fährverbindungen nach Manila und Cebu.
Die kleinen Inselgruppen von Cuyo und das Cagayan-Archipel in der Sulusee werden unregelmäßig mit einheimischen Auslegerbooten (Holzbankas) angefahren. Die Tubbataha-Atolle werden nur von den Booten für Taucher angefahren.
Innerhalb Palawans bewegt man sich mit Jeepneys oder Bussen. In der Stadt greift man auf Tricycles zurück, überdachte Mopeds mit Beiwagen. Ende 2004 wurden in Puerto Princesa die Hauptstraßen erst- malig beleuchtet, gleichzeitig wurden auch die ersten Verkehrsampeln angebracht.
Im Jahre 2010 wurdePuerto Princesa von Kreuzfahrtschiffen engelaufen.
Puerto Princesa - Sehenswürdigkeiten
Innerhalb des Stadt gibt es nur wenige Sehenswürdigkeiten, ein Grund warum viele Touristen nur kurze Zeit bleiben.
- Sehenswert ist die über einhundertjährige Kathedrale.
- Das Palawan Museum am Mendoza-Park zeigt aus den Tabon-Höhlen bei Quezon u.a. das Schädeldachfragment des Tabon-Mannes. Daneben gibt es chinesisches Porzellan, zum Teil aus der Ming-Dynastie. Auch Gebrauchsgegenstände der Nativen sind zu besichtigen.
- Im Puerto Princesa Subterranean River National Park bei Sabang befindet sich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel, der St. Pauls Underground River (mit 4,2 km der längste unterirdische Fluss der Welt) der zum Weltnaturerbe erklärt wurde.
- Nach 11.9 km auf dem Trans-Palawan-Highway nördlich der Hauptstadt ist der Abzweig zum 1 km entfernten Pier, wo Boote in den kleinen Archipel der Honda Bay ablegen, der Name stammt aus dem altspanischen Hondo, was soviel wie Bucht mit tiefen Wasser bedeutet. In der Sulu See gruppieren sich einige Inselchen zu einem Archipel, dessen Koordinaten 118°50' Ost, 9°50' Nord sind. Die übliche Tagestour zum Inselhüpfen läuft 3 kleine Inseln an. Auch ein Besuch des Luxusressorts Dos Palmos auf Areciffi Island, das 2001 Schauplatz einer Entführung – angeblich durch die terroristische Abu-Sayyaf-Gruppe war, ist möglich.
- 13.1 km nördlich Puerto Princesa befindet sich das Viet Village. Bootflüchtlinge aus Süd - Viet Nam wurden ab 1975 in einem Flüchtlingslager innerhalb der Stadt untergebracht und haben offensichtlich nicht nur die philippinische Küche bereichert. Als sie Mitte der 1990er gegen ihren Willen abgeschoben werden sollten hagelte es seitens der Bevölkerung Proteste. Schließlich wurden ihnen Aufenthaltsgenehmigungen erteilt und das neue Dorf errichtet. Es wird von den Vietnamesen selbst verwaltet, befindet sich aber im Niedergang, gut 50 % der Unterkünfte sind vom Zerfall bedroht. Trotzdem hat es sich wirtschaftlich unabhängig gemacht und erfreut sich durch seine Bäckereien, Nudelherstellung und Souvenirläden großer Beliebtheit bei der Bevölkerung.
- Direkt am Kilometerstein 12 südlich der Hauptstadt liegt eine 10 ha große Krokodilfarm mit Crocodylus mindorensis (Süßwasser-Krokodil) und Crocodylus porosus (Salzwasserkrokodil).
- 16.3 km südlich Puerto Princesa geht es zu dem als Iwahig Prison & Penal Farm bezeichneten Gefängnis, früher bekannt als Iwahig Penal Colony. Es wurde 1904 von den Amerikanern gegründet. Der Strafvollzug wird als "Gefängnis ohne Mauern" bezeichnet. Alle Insassen die zu langjährigen Haftstraßen verurteilt sind leben die erste Zeit im normalen Knast mit Wänden. Bei guter Führung erhalten sie die Möglichkeit tagsüber auf den Feldern zu arbeiten, wofür es ein Taschengeld gibt. Lässt er sich auch hier nichts zu Schulden kommen, wird ihm im Außengürtel ein Stück Land zugewiesen, das er als Colonist bewirtschaften und bewohnen kann. Viele lassen auch ihre Familie nachkommen. Das Gefängnis erhält keine staatlichen Zuschüsse und muss sich selbst finanzieren. Dazu dient u.a. das Balsahan Resort, offene Cottages unter schattenspendenden weitausladenden Tamarinden an einem zu einem kleinen See aufgestauten Fluss, der mit glasklarem, erfrischend kühlen Wasser direkt aus den bewaldeten Bergen lockt.
- Das jährliche, dreitägige Karagatan Festival findet Ende April statt.
Puerto Princesa - Unterkünfte, Restaurants
Es gibt vielfältige Unterkünfte in sämtlichen Preiskategorien und auf allen Niveaus. Das Angebot der Gastronomie reicht von einheimischen Garküchen am Straßenrand über Schnellimbissketten, und Restaurants mit philippinischer, vietnamesischer, chinesischer und westlicher Küche.
Internetanschlüsse sind in der Stadt weit verbreitet und – wenn es mal nicht wieder einen der häufigen Stromausfälle gibt – meist schnell und preiswert. Die drei großen Hospitäler stellen eine Grundversorgung sicher.
In dem Vorort Sta. Monica gibt es eine kleine Malariastation. Apotheken sind überall zu finden und haben ein erstaunlich großes Sortiment.
Palawans grösster Ort hat überhaupt nichts von einer Metropole an sich, sondern besticht durch viel Grün, freundlichen Menschen und das Fehlen stockwerkträchtiger Baulichkeiten.
Das Verkehrsgesehen wird von Tricycles regiert, denn die lang gezog- ene Stadt weist erhebliche Dist- anzen auf, und niemand will in der tropischen Hitze zu Fuss gehen. Die Riesenschar der Knattermobile ist guter Luft allerdings nicht gerade förderlich, in den blauen Schwaden auf der Rizal Avenue muss man oft schwer nach Atem ringen.
Ansonst ist Puerto oder PPC, so die üblichen Kurzformen, super sauber und landesweit bekannt für diese Hygiene, es hat sogar Umweltpreise gegeben. Den meisten Reisenden dienst die Stadt aber ohnehin nur als Durchgangsstation. Man legt vielleicht einen Tagestrip zu den Honda Bay Islands ein, die direkt vor der Tür liegen und schon ein wenig Südsee verheissen.
Die Honda Bay mit ihren Inseln Pandan Island, Starfish Island, Snake Island und Frazer Island um nur die größten zu nennen, liegt ca 30 Km von Puerto Princesa entfernt, sie ist quasi die Nachbarbucht, der Bucht von Puerto Princesa.

Die Inseln der Honda Bay sind eher klein, sodass es nur ein Resort gibt, diese Inseln sind teils umgeben von Mangrovenbäumen deren Holz sehr hart ist. Zum Schnorcheln sind alle Inseln geeignet jedoch gibt es dort lange nicht so schöne Korallenriffe wie auf der Insel Coco Loco. Coco Loco ist ein muß für Freunde des Tauchsports.
In den ruhigen Flächen des riesigen Malampaya Sundes biegen die Boote zumeist nur ein, um ihren Passagieren Erholungspause von et- waiger Seekrankheit zu gönnen. Denn bereits wenig später erscheinen
die ersten Felseninseln von El Nido aud den Bildfläche, und dann beginnt das Fotografieren und Filmen. Gut zwei Dutzend zählen diese bis zu 600 Meter steil aus der Bacuit-Bucht emporwuchtenden steinernen Türmen und Klippen denen saubere Strände zwischen und bunten Korallenriffe steht unter Naturschutz.
Die Stadt Puerto Princesa besteht zum Teil aus neuen Häusern und den Pfahlbauten der Fischer am Ha- fen. Puerto Princesa liegt auf der Insel Palawan, ca. 1 Flugstunde südlich von Manila entfernt an der Sulu- see.

Der Airport kann nur mit kleineren Flugzeugen angeflogen werden, da er nicht groß genug ist. Puerto Princesa ist ein eher ländlich anmuten- des Städtchen, obwohl die aufstrebende Stadt mittlerweile ungefähr 80000 Einwohner hat. Wie der Name Puerto schon sagt, handelt es sich hier um den größten Hafen auf Palawan. Link: palawan-urlaub
Populär sind das Kamayan Folkhouse wo man grundsätzlich mit den Finger isst, und das Badjao Seafront direkt am Wasser mit vorzüglich- en Fischgerichten. Diverse in Puerto hängen gebliebene Boat People aus Vietnam haben mit ihren exzellenten Küche die kulinarische Szene
stark belebt. Das Mien Tay in der Malvar Street ist typisch für diese Gattung. An dieser Strasse befindet sich auch der grosse öffentliche Markt, auf dem sich Selbstversorger vor allem mit feinen Trooenfrüchten eindecken können.
Das Palawan Museum mit sorgfältig aufgemachten Exponaten zu Geschichte und Kultur der Insel sowie der Butterfly Garden mit Schmetterlingen und andere Grossinsekten.

Die Sehenswürdigkeiten die nahe Puerto Princesa liegen, sind unter an- derem die Pfahlbauten im Hafen und der Butterfly Garden, um nur ein paar zu nennen. Puerto Princesa ist sehr sauber, da ein deut- scher Bürgermeister die Bewohner anhält, die Strassen bei Bestra- fung sauber zu halten.
Bestimmt wird dieser Bürgermeister dazu verdonnert bis an sein Le- bensende diese verantwortungsvolle Tätigkeit für Puerto Princesa aus- zuüben. Aber es stimmt wirklich, an jeder Ecke kann man Aschenbech- er in Form von Sandkübeln sehen, in die man seinen Abfall bzw. die gerauchten Zigarettenkippen werfen kann. Link: palawan-urlaub
Puerto Princesa - Ausflüge in Puerto Prinsesa
Die Krokodilfarm in Irawan bietet sich für eine Tagestour an. Längere Exkursionen lassen sich nach Napsan und Nagtabon an der Südchinaseeküste unternehmen, wo die Städter an Wochenenden gern Picknicks abhalten.

Der am häufigsten gebuchte Ausflug ist zum Undergroung River bei Sabang, eine immer spektakuläre Unternehmung, bei der mit Ausle- gerbooten in die Stalaktitenwelt der Riesenhöhle eingefahren wird.
Man kann das ganze Programm als Tagespackage buchen, was sich allemal empfiehlt. Ins ganz grosse Abenteuer fährt man mit den Tauchboot, die im Hafen bereitliegen. Wer den Schein hat, kann sich hier einklinken und wenn die Tour nach Tabbataha geht, ist mit höchst exquisiten Taucherlebnissen zu rechnen. Die mitten in der Sulusee ge- legenen Riffe und Sandinselchen gehören zu den schönsten Unterwas- serrevieren der Welt, manche sagen, es sei die Nummer eins.
