Siquijor

Siquijor - Welcome Broschüre

Siquijor ist die kleinste der Inselprovinzen in den Visayas und nach Camiguin und Batanes die drittkleinste Provinz der Philippinen, sowohl in Bezug auf ihre Fläche als auch aufgrund ihrer Einwohnerzahl. Poli- tisch gehört sie dem Bezirk Central Visayas (Region VII) an. Der Hauptsitz der Provinzregierung befindet sich in der gleichnamigen Gemeinde Siquijor.

Die Spanier bezeichneten sie als Isla del Fuego (Insel des Feuers) und für viele Filipinos ist sie heute noch eine mystische Insel voller Hexen und übernatürlicher Phänomene. Unter den Filipinos ist Siquijor ebenso für seine Heiler mit wundersamen Kräften berühmt. 

Siquijor - Geographie

Die Inselprovinz befindet sich südöstlich der großen Inseln Cebu und Negros und südwestlich von Bohol in der Mindanaosee. Im Süden erstreckt sich schließ- lich die Insel Mindanao. Auf der sehr bergigen Insel mit einem Umfang von ca. 80 km leben etwa 82.000 Menschen. Die größten Orte der Insel sind Siquijor (Hauptstadt der Insel), Larena und Lazi, in denen es auch Häfen mit Verbindungen zu anderen Inseln gibt.

Siquijor - Kirchenplatz

Eine befestigte Straße führt rund um die Insel und verbindet die Orte. Die Haupterwerbszweige sind die Landwirtschaft und die Fischerei.

Für den relativen Wohlstand der Insel sorgen die vielen im Ausland arbeitenden Siquijondos.

Der Tourismus spielt noch keine so große Rolle auf Siquijor obgleich sich die herrlichen Buchten und Korallenriffe, traumhaften Sonnen- untergängen und Palmstrände, Wasserfälle und Höhlen ebenso sehen lassen können wie die historischen Kirchen und alten Häuser.

Siquijor - Verwaltungsgliederung

Siquijor unterteilt sich in 6 eigenständig verwaltete Gemeinden. Die Gemeinden wiederum sind in insgesamt 134 Barangays (Ortsteile) untergliedert. Die Provinz ist zudem einem Kongress Distrikt zugeteilt.

Siquijor - Geschichte

Als die Spanier die Insel entdeckten, gaben sie ihr den Namen Isla del Fuego (Insel des Feuers), da sie beim Vorbeisegeln ein feuriges Licht sahen.

Es wird vermutet, dass es sich hierbei um das Leuchten von unzähligen Glühwürmchen handelte. Der Legende nach existierte die Insel viele Millionen Jahre nur unter Wasser und erhob sich mit donnerndem Getöse und Blitzen aus dem Meer.

Siquijor - Wasserfälle

Als Beweis werden die Fossilien von Schnecken, Muscheln und anderen Unterwasserlebewesen herangezogen, die man in den Bergen findet. Bis zum 17. September 1971 zählte Siquijor zur Provinz Negros Oriental. Seit- dem feiern die Bewohner jedes Jahr ihren Unabhängigkeitstag (Araw ng Siquijor).

Siquijor - Klima

Grob unterscheidet man in den Philippinen fünf Klimazonen, Siquijor gehört zur Klimazone 2 (Kurze Trockenzeit von März bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Februar ist zwar lang aber nicht sehr intensiv.) Im allgemeinen ist das Wetter auf Siquijor von September bis Mitte Mai sehr schön. Dezember und Januar ist es nachts kühl und es regnet gelegentlich. Von März bis Ende Mai ist es sehr heiß und es gibt fast keinen Regen mehr. 

Siquijor - Sehenswertes

In der Nähe der Stadt Cantabon ist der höchste Berg Siquijors der 557 m hohe Mount Bandilaan, im angeschlossenen Camp Park führen Trampelpfade durch üppigen Regenwald zu verschiedenen Aussichtspunkten. Der palmen- gesäumte Paliton Beach, ein paar Kilometer von San Juan, ist einer der schönsten Strände der Insel.

In Lazi steht gegenüber der 1884 erbauten St. Isidore Parish Kirche der älteste und größte Konvent des Landes, der St. Isidore Labradore-Konvent. Und ein paar Kilometer landeinwärts von Lazi liegt in land- schaftlich schöner Umgebung der Po-ol Wasserfall, ein sehr schöner Wasserfall mit natürlichem Pool.

Siquijor - Tauchen

Siquijor - Insel Strnd

In den letzten Jahren haben immer mehr Taucher und Schnorchler die Unterwasserwelt von Siquijor für sich entdeckt.

Die meisten Tauchplätze sind vom Strand aus zu erreichen und biet- en die philippinen typische Unterwasserflora und Fauna. Sanft abfall- ende Korallenriffe und reichlich bewachsene Steilwände prägen die Szenerie rund um Siquijor.

Die meisten internationalen Resorts findet man im Süden der Insel, während man im nördlichen Teil meist zweckmäßig eingerichtete Unterkünfte vorfindet.

Siquijor wird auch von benachbarten Inseln häufig als eine Tagesausfahrt mit zwei bis drei Tauchgängen angeboten. Die angefahrenen Tauchplätze bei diesen Tagestouren liegen dann meistens im Bereich von Tambisan und Paliton. Wer ein Resort auf der Insel bezieht, hat die Möglichkeit mit einem angemieteten Fahrzeug die Tauchplätze rund um Siquijor zu erkunden. Beim Einstieg vom Strand ist vorsicht geboten, da die Seegraswiesen in flachen Gewässern oft von Seeigeln und Krebsen besiedelt sind. Link: wikipedia

Siquijor liegt am westlichen Rand der Bohol Sea

Siquijor - Ausblick auf die Insel

Wenig bekannt, aber charmant und einladend liegt die kleine Insel- provinz Siquijor auf den Philippinen westlich der Südspitze von Negros, etwa zwei Stunden mit dem Fährschiff von der bekannten Universitäts- stadt Dumaguete entfernt. In gleicher Weise gut erreichbar ist Siquijor direkt von Cebu aus, von Tagbilaran auf Bohol und von der kleinen Ha- fenstadt Plaridel im Norden Mindanaos.

Es gibt überraschend viele weiße Sandstrände auf der Insel, was in dieser Region der Philippinen nicht immer der Fall ist, so wie hier in einem der bekanntesten Resorts. Sehr angenehm ist die Freundlichkeit und die Hilfsbereitschaft die uns hier entgegengebracht wurde. Nachdem unsere Fähre nachts um drei Uhr nach achtstündiger Verspätung in Larena eintraf, haben es sich die Bediensteten dennoch nicht neh- men lassen, uns mit dem Mini-Van am Hafen abzuholen und dabei noch gute Laune zu verbreiten.

Die “Cottages” im Resort unserer Wahl waren recht komfortabel. Die Anlage ist in den letzten Jahren merklich vergößert worden und unterhält mittlerweile mehrere Pools und Restaurants. Neben einigen größeren Höhlen und einem Wasserfall bietet die Insel vor allem gute Tauch-und Schnorchelmöglich- keiten.

Siquijor - Wasserfall

Entschließt man sich zu einem längeren Aufenthalt so empfielt es sich eine Inselrundfahrt zu machen. Eine solche Rundfahrt sollte man idea- ler Weise auf einem Motorrad erledigen. Der Preis liegt etwa bei 200 Peso für eine Nutzungsdauer von zwei Stunden und ist wie meistens auf den Philippinen “verhandelbar”. 

Es gibt gutbefestigte Straßen , die rund um die Insel, aber auch ins Inselinnere führen. Auf einer solchen Fahrt haben wir jenes Traumhaus auf einer Anhöhe entdeckt, das vor allem durch seine wunderschöne Gartenanlage mit vielen verschiedenen exotischen Blumen und Sträu-

chern aufgefallen ist. Von hier hat man wie von vielen anderen Stellen eine herrliche Aussicht auf das angrenzende Meer. Auch das Innere der Insel ist mit seinem prächtigen Baumbestand sehr attraktiv. Man sollte sich jedoch einer ortskundigen Begleitung anvertrauen, wenn man die Insel durchqueren will. Neb- en zahlreichen Stränden gibts es auch eine imposante Region mit steilen Klippen, wie hier in der Nähe des bekannten Ausflugszieles “House on the Rocks”. Alles in allem hat die Insel Siquijor viel zu bieten und ist bestens für einen erholsamen und abwechslungsreichen Aufenthalt geeignet. Link: philippinen-tours