Hilfsprojekt - Das Schicksal meint es nicht immer gut
Mich haben viele Erwachsene gefragt, ob man Kindern schon die harte Wirklichkeit von Kindern in armen Ländern zeigen darf. Ich meine, Ja. Man hat sich über diesen Film "Sampaguita" unterhalten. Man wollte möglichst nah an der Wahrheit bleiben und die Geschichte der Kinder, die auf der Straße die Blütenketten verkaufen, so erzählen, wie sie ist.
Wenn man dieses mit Schauspielern nachgespielt hätte, wäre es nicht dasselbe gewesen, denn die wüssten nicht, wie diese Kinder sich fühlen. Man war sehr, sehr traurig. Man wusste vorher nicht, wie diese Kinder leben. Besonders bei einem war man sehr traurig, denn er konnte seinen Geburtstag nicht feiern, weil er kein Geld hatte. Man hat ihm alle Lebensmittel geschenkt, die durch Spenden zusammen kamen.
Später hat man ihn und seine Familie zum Essen eingeladen. So hat er doch noch seine Geburtstagstorte bekommen. Die Kinder dort leben eigentlich bei ihren Eltern und liefern ihre Einnahmen dort ab. Die Kin- der sind immer von 18 Uhr bis drei Uhr morgens auf den Straßen.
Dort essen und schlafen sie und versuchen, ein bisschen Geld zu verdienen. Ihre Eltern haben oft keine Arbeit und wohnen weit außerhalb, da fahren die Kinder erst am Morgen wieder hin. Sie gehen auch zur Schule, aber dort schlafen sie ein, weil sie so müde sind.
Sie bekommen dort im Waisenhaus zu essen und gehen zur Schule. Viele Eltern geben sie deshalb im Waisenhaus ab. Die Philippinen sind ein Land der Dritten Welt. Viele Menschen sind so arm, dass sie nur einen Euro am Tag haben. Davon können sie ihre Kinder nicht ernähren und geben sie lieber weg.
Damit hat man schon erreicht, dass dort die Kinder hier von den anderen Kindern auf den Philippinen erfahren. Hiermit möchte man aufzeigen, dass ihr Leben traurig und gefährlich ist. Man hofft auch, dass sich damit etwas verändern kann. Die Kinder sind die Zukunft eines Landes. Deshalb müssen sie eine gute Ausbildung bekommen. Wir zeigen, dass es viele Kinder gibt, die keine Chancen haben.
Wir finden es halt sehr wichtig, dass diese Kinder den Film sehen, er ist von Kindern für Kinder gemacht. Wir sind neun bis elf und fanden diesen Film sehr gut, aber auch sehr traurig. Da hat man recht. Das ist kein Wohlfühlfilm, und er geht auch nicht so aus, dass man jetzt mit viel Hoffnung hinausgeht.
Aber wenn so das Leben dieser Kinder gezeigt wird, wie es ist, gibt es vielleicht auch Menschen, die uns dabei helfen und unterstützen möchten. Wie können wir diesen Kindern helfen? Wir arbeiten eng mit einer Stiftung zusammen, die Straßenkindern hilft, und engagieren uns ebenso an unserer Webseite mit Infos dazu, um ihnen die Missstände aufzeigen zu können.
