90.000 fliehen vor dem Tropensturm "Meari" auf den Philippinen

Tropensturm_Meari

Der Tropensturm "Meari" hat auf den Philippinen mittlerweile fast 90.000 Menschen in die Flucht ge- trieben. Allein in Marikina, einem tiefer gelegenen Vorort der Hauptstadt Manila, wurden wegen  Über- schwemmungen 25.000 Menschen in Notunterkünften untergebracht, wie der Zivilschutz mitteilte. Noch könne nicht gesagt werden, wann die Menschen in ihre Häuser zurückkehren könnten.

Infolge des Sturms wurden 15 Menschen vermisst gemeldet. Zehn vermisste Fischer konnten gerettet werden, der Verbleib von zwölf weiteren Fischern war jedoch unklar. Außerdem war eine Frau von einer Sturzflut fortgerissen worden, auch zwei Kinder wurden nach Überschwemmungen und Erdrutschen ver- misst.

Tropensturm Meari

Der Sturm bewegte sich weiter Richtung China, sorgte aber in weiten Teilen der Philippinen weiterhin für heftige Regenfälle. Außerdem verstärkte sich "Meari" nach Angaben des philippinischen Wetterdienstes auf Windgeschwin- digkeiten von bis zu 135 Kilometern pro Stunde.

Der heftige Regen auf den Philippinen hält bereits seit einer Woche an. Zum Sturm "Meari" kommen die saisonüblichen Monsunregen hinzu. Auf den Phi- lippinen wüten im Schnitt 20 Stürme und Taifune pro Jahr. In den vergangenen sechs Wochen kamen bei einer Serie von Stürmen bereits mehr als 50 Menschen ums Leben.

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