Dutzende Tote und Vermisste nach heftigen Unwettern auf den Philippinen
Auch auf andere Inseln der Philippinen wurden von schweren Unwettern getroffen: Nach heftigen Über- schwemmungen mit mindestens fünf Toten werden noch 26 Fischer vermisst. Die Marine suchte am Freitag nach den Vermissten, die nicht mit ihren Booten aus dem Südchinesischen Meer zurückgekehrt waren. Starke Regenfälle hatten die Suche zuvor um mehrere Tage verzögert.
Bei den Überschwemmungen nach einem tropischen Sturm kamen den Behörden zufolge ein zehnjähriger Junge in der Stadt Batangas südlich der Hauptstadt Manila sowie eine Frau auf der Insel Romblon ums Leben. Zuvor hatte das Unwetter bereits mindestens drei Menschen in der südlichen Region Mindanao das Leben gekostet.
Der Sturm "Sarika" erreichte am Freitag Geschwindigkeiten von bis zu 65 Kilometern pro Stunde. Die Meteorologen erwarteten, dass er sich weiter abschwächen und am Samstag die chinesische Provinz Fujian erreichen wird.
