Vorsicht Falle !

Hier ein paar interessante Beispiele fieser Tricks und Machenschaften von kleinen und grösseren Gaunern von den Philippinen :

In den letzten Jahren mussten parallel zur steigenden Anzahl der Touristen in den Touristenzentren leider auch Steigerungsraten in der Kriminalität verzeichnet werden. Verschiedene Spitzbuben und -mädchen haben sich darauf spezialisiert, den Reisen- den in die Kasse zu greifen.

Filipinos sind durchwegs freundliche und nette Menschen. Einige sind aber etwas zu freundlich, bieten irgendwelche dubiose Dienste an und wollen doch immer nur das Eine - unser Geld !

Die nachfolgenden Beispiele sind nicht an der Tagesordnung, aber sie sind vorge- kommen. Es ist meine Absicht die Machenschaften einiger weniger Filipinos publik zu machen - selbstverständlich ohne die breite Masse gleichzeitig zu diskriminieren.

Lasst euch von diesen schwarzen Schafen nicht die Reise verderben und schärft die Sinne, dann wird schon nichts passieren. Wer vorbereitet ist wird sehr schnell zwisch- en Gut und Böse unterscheiden können. Oft sind es nämlich nur übertriebene Gut- gläubigkeit und blinder Leichtsinn, die solche Fälle provozieren.

Dort wo Touristen sind, gibt es auch Trickdiebe (Taschendieb-Transvestiten in Ermita, Amateur- und Profizieher in den Bussen nach Batangas/Puerto Galera und Schlitzer in vollen Jeepneys).

Sollte euch jemand aufgeregt darauf hinweisen, dass Ihr gerade euer Geld verloren habt, bleibt ruhig und greift nicht gleich dorthin, wo die Scheine normalerweise sitzen. Auf diesen „Verrat“ wartet der lauernde Taschendieb nur !

Fliegende Zeitungshändler haben normalerweise einen dicken Stapel Zeitungen unter dem Arm. Taschendiebe dagegen bieten zum Schein meistens nur eine einzige Zeit- ung zum Kauf an, wobei dem angepeilten Opfer das Blatt mit der einen Hand unge- wöhnlich nahe an das Gesicht gehalten wird, während ihm die andere im Sichtschutz unter der Zeitung blitzschnell in die Taschen greift.

Bisweilen praktizieren diese meist jugendlichen Diebe den Zeitungstrick auch in Rest- aurants, um Brauchbares, von Zigaretten und Feuerzeug bis hin zur leichtfertig auf dem Tisch liegenden Geldbörse, abzuräumen. Solltet Ihr einmal überfallen werden, z.B. vom Motorrad aus oder in einer dunklen Gasse, dann wehrt euch nicht. Filipinos schiessen schnell - besonders auf Helden !

Wenn euch in Manila, insbesondere im Nayong Pilipino und im Stadtteil Ermita (Mabini Street, Rizal Park usw.) ein Unbekannter anspricht („...hello my friend, do you rem- ember me from the Airport... Immigration... San Fernando... I was your bus driv- er…”), euch die Stadt zeigen oder zum Essen einladen will, reagiert nicht darauf und lasst ihn mit seinen bösen Absichten allein.

Auch die Behauptung, dass die Schwester in der nächsten Woche z.B. nach Deutsch- land, Australien oder den Vereinigten Staaten fliegen wird, um dort - welch ein Zufall - ausgerechnet in derselben Stadt als Krankenpflegerin zu arbeiten, aus welcher der Gesprächspartner kommt, und sie vor Abreise doch zu ihrer Beruhigung noch etwas mehr über dieses Land und diesen Ort wissen möchte, ist lediglich ein Vorwand, das potentielle Opfer in ein Haus zu locken, um es dort dann auszuräubern. Ein bevorzugt praktizierter Trick in Manila und Baguio.

Wenn Ihr „zufällig“ z.B. im Rizal Park von einer fröhlichen Clique zu einer (gestellten) Geburtstagsfeier eingeladen werdet, geht wohlwissend weiter. Die Feier wird schon nach kurzer Zeit vom Park in irgend ein Haus verlegt, wo man dem teuren Gast meistens eine Massage verpasst oder eine „übliche rituelle Wasch- ung“ verabreicht und ihn dann in aller Ruhe ausnimmt (Schlafpulver, sogenannte KO-Tropfen, doppelte Türen im Kleiderschrank).

Berichte über Betäubungsfälle in Baguio und Banaue liegen mir ebenfalls vor. Der Tourist wird von einem bzw. zwei netten Filipino(s) angesprochen (25 bis 30 Jahre, sehr gepflegter Eindruck, gutes Englisch) und zu einem Kaffee eingeladen, der etwas seltsam schmeckt. Wie vom Blitz getroffen liegt der Tourist dann in fünf bis zehn Minuten später flach und erwacht nach rund zwölf Stunden, aller Wertgegenstände entledigt irgend- wo in einem Park oder auf einem Feld wieder auf.

Nochmals: Grundsätzlich Vorsicht vor überschnellen Einladungen, auch wenn man gelegentlich Filipinos Unrecht tut. Keine Getränke und kein Essen von Fremden annehmen, auch nicht auf Busfahrten (auch Bonbons können präpariert sein!).

Lasst euch niemals mit Filipinos auf Kartenspiele ein! Auch wenn der „Cousin“ eures Gastgebers angeblich im Casino arbeitet und alle möglichen Tricks verrät um endlich gemeinsam den „reichen“ Chinesen auszu- nehmen, der dann auch nicht lange auf sich warten lässt.

Auch wenn nach Aussage der Mitspieler absolut kein Risiko eingegangen wird und die Gewinnchancen noch so gut zu stehen scheinen! Es wird am Ende immer nur ein Verlierer geben! Das Gleiche gilt auch für alle anderen Glückspiele, wie das Spiel auf der Strasse mit den drei Streichholzschachteln und dem wand- ernden Kügelchen.

Ein gesundes Misstrauen sollte man auch gegenüber einigen schrägen Vögeln aus dem Ausland haben. Die können oder wollen nicht in ihr Land zurück, sprühen nur so von „vielversprechenden“ Ideen, haben die „besten“ Beziehungen und sind immer auf der Suche nach einem grosszügigen Geldgeber. Kleine Beträge werden natürlich auch genommen!!!

Wenn ein Ausländer versuchen sollte, unter irgend einem Vorwand Namen und Ort eurer Hausbank, sowie die Kontonummer in Erfahrung zu bringen, wird’s verdächtig. Wenn danach (oder auch schon vorher) darum gebeten wird, etwas zusammen mit euren Wertsachen im Hotel deponieren zu können, droht Gefahr.

Denn jetzt kann er an das gemeinsame Depot heran, eure Personalien und eventuell auch die Bankver- bindung herausfinden und mit den Angaben und Daten direkt oder über ein kurzfristig auf euren Namen eingerichtetes Konto per Fax oder E-Mail Geld anfordern. Alles schon vorgekommen, und das Spielchen lässt sich variieren! Link: cocobana

Gegen Taschendiebstähle und Betrügereien werden folgende Vorsichtsnahmen empfohlen:

Tragen Sie nur kleine Mengen an Bargeld auf sich, und keine Wertgegenstände, wie teure Uhren und Schmuck! Bargeld gehört in die vordere Hosentasche. Dort kann es nicht leicht herausrutschen oder von Taschendieben herausgezogen werden.

Der grösste Teil des Geldes (Cash), Traveller Cheques, Passport, Flugticket und Kreditkarten sollten in einem Geldgurt (Moneybelt) unter den Kleidern getragen werden.

Setzen Sie die Kreditkarten nur mit Vorsicht ein, denn Missbrauch ist auch auf den Philippinen verbreitet.

Vermeiden Sie nächtliche Überlandfahrten und Spaziergänge in dunklen Gassen. Besonders dann, wenn das Bier und der Rum wieder einmal gut geschmeckt haben!

Die Umhänge- und Fototasche nie irgendwo „kontaktlos“ hinstellen. Im Restaurant z.B. am Besten mit einem Bein durch die Schlaufe steigen.

Eine Taxifahrt erst bezahlen, wenn das gesamte Gepäck ausgeladen ist.

Sämtliche Wertsachen nach Ankunft sofort im Hotelsafe deponieren. Das Hotelzimmer oder Bungalow, und auch die Fenster, beim Verlassen immer verschliessen, auch wenn die Abwesenheit noch so kurz ist!

Einschleichdiebe haben unbeschränkt Zeit und Geduld und warten nur auf den Augenblick, wo der Tourist einen leichtsinnigen Fehler begeht!

Nicht jedem Fragenden grundlos den Namen seines Hotels und schon gar nicht seine Zimmernummer an- geben. Notfalls spontan und glaubhaft eine falsche Anschrift geben.

Bei der Abreise im Hotelzimmer noch einmal gründlich umschauen bevor man auszieht. Zwar können vergessene Sachen einem nicht mehr geklaut werden, aber weg sind sie dann meistens auch!

Allgemein ist Vorsicht geboten, wenn man von Unbekannten angequatscht wird, seien es Filipinos oder Ausländer, z.B. hinsichtlich spontaner Angebote mitzufahren, nach Hause zu kommen oder dort zu über- nachten.

Wie in vielen anderen Ländern der Welt sollten keine Getränke oder Esswaren konsumiert werden, die von fremden Personen angeboten werden. Es besteht die Gefahr, dass sich darin Substanzen befinden, welche das Opfer betäuben, um es nachher zu berauben. Link: cocobana