Wissenswertes über die Philippinen
Die Philippinen, jenes südostasiatische Inselreich, gehört zu den interessantesten Reisezielen der Region. Die faszinie- rende Kultur des Landes vereint indigene, spanische, chine- sische und muslimische Einflüsse. Das Land ist reich an Na- turwundern, atemberaubenden Landschaften und schönen Stränden.
Wer die Philippinen bereist, erreicht das Land meist über den internationalen Flughafen in Manila. Die 12-Millionen-Metro- pole sollte unbedingt besucht werden, denn Manila ist das Kulturzentrum des Landes mit prächtigen Museen, Palästen,
Parkanlagen und Gärten. Die Philippinen die aus über 7000 bewohnten und unbewohnten Inseln besteh- en, sind naturgemäß reich an Stränden.
Für Taucher ist das Korallenriff Tubbataha ein lohnendes Ziel, während es Wanderer vielleicht eher zu der Vulkanregion auf Luzón zieht, wo auch die weltbekannten Reisterrassen von Batad und Banaue zu finden sind. Als Erlebnis gilt auch der Puerto-Princesa Subterranean River National Park durch den sich der längste unterirdische Strom der Welt schlängelt.
Unbedingt sehenswert sind auch die so genannten Chocolate Hills („Schokoladenhügel“), 1268 kegelförmige Erhebungen, welche sich auf der Insel Bohol befinden und die durch Reisebusse zu erreichen sind. Link: weltenansicht
Man solle sich im klaren sein, das man nicht auf irgendein Festland reist, sondern eine Reise zwischen Insel und Inselgruppen antritt. Also viel viel Zeit mitbringen. Auf dem Philippinen geht es ein paar Spuren ruhiger zu als hier in Europa.
Zeit ist alles was die Menschen dort haben, also wartet man mal ein paar Stunden auf ein Boot oder Bus. Dies sollte man unbedingt auf seine Reisevorbereitung einplanen, damit es später kein Zeitdruck gibt.
Man sollte sich vorher im klarem sein, ob man viel vom Land sehen möchte oder eben nur 2 oder 3 Städte besuchen möchte. Des weiteren sind Impfungen zwar nicht vorgeschrieben aber man sollte Hepatitis B und auf alles Fälle die Tetanus auffrischen.
Bei der Reiseplanung sollte man auf jeden Fall seine Interessen beachten. Jemand der gerne am Strand rumliegt, sollte wohl die Großstadt meiden und sich mehr auf kleiner Inseln konzentrieren und mal 2-3 Tage für die Anreise einplanen.
Empfehlenswert ist auf alle Fälle Boracay nördlich von Panay. Ein himmlisches Paradies und eine touristisch gut erschlossene aber teuer 4 km lange Insel. Hier kann man viele Freizeitaktivitäten erleben (Jetski, wandern, tauchen, schwimmen, relaxen).
Die Philippinen gliedern sich verwaltungsmäßig in 16 Regionen
Wichtigste im Repräsentantenhaus vertretene Parteien sind People's Power Coalition (PPC), Laban ñg Masang Pilipino (LMP; Kampf für die philippinischen Massen), Bündnis aus Lakas-NUCD (Christdemo- kratische Partei) und United Muslim Democratic Party (UMDP), National People’s Coalition (NPC) und Liberal Party (LP). Die Streitkräfte der Philippinen bestehen aus einem Heer mit einer Stärke von 66 000, einer Marine mit 24 000 und einer Luftwaffe mit 16 000 Soldaten (2002).
Die Philippinen sind traditionell ein Agrarland. Rund ein Drittel der gesamten Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt und über die Hälfte der auf dem Land lebenden Bevölkerung hängt von der Agrarwirtschaft ab. Ebenfalls wichtige Stützen sind die verarbeitende Industrie und im zunehmenden Maß auch der Dienstleistungssektor. Die Philippinen wurden im Vergleich zu anderen Staaten Südostasiens nur kaum von der Asienkrise (1997) getroffen.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 77 954 Millionen US-Dollar (2002). Hiervon erwirtschaften der Dienstleistungssektor 52,8 Prozent, die Industrie 32,5 Prozent und die Landwirtschaft 14,7 Prozent.
37 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft, 18,9 Prozent der Landesfläche werden als Ackerland genutzt (2001). Die wichtigsten Anbauprodukte sind Reis, Mais, Maniok und Bataten (Süßkartoffeln), Kokospalmen (Erzeugung von Kopra, siehe Kokosnuss), Manilahanf, Zuckerrohr und Tabak. Angebaut werden darüber hinaus Bananen, Orangen, Mangos, Ananas und Papayas.
Der Viehbestand umfasst vor allem Wasserbüffel, Rinder, Ziegen, Schweine, Pferde und Hühner. 19,4 Prozent der Fläche sind von Wald bedeckt (2000). Durch Raubbau sind gravierende ökologische Schäden an den Wäldern entstanden. Die Philippinen weisen mit 1,4 Prozent pro Jahr eine der höchsten Entwaldungsraten der Welt auf.
Zwischen 1990 und 1995 gingen dadurch rund 1,5 Millionen Hektar Wald verloren. Bambus und Peddigrohr (Rattan, siehe Rotangpalme) werden für die Herstellung von Möbeln, Körben und anderen Waren gesammelt. Die Fischerei ist ein wichtiger Erwerbszweig. Man fängt vor allem Milchfische, Sardellen, Thunfische, Tintenfische, Garnelen und Krabben. Auf den südlicheren Inseln wird nach Schwämmen getaucht.
Auf den Philippinen gibt es verschiedene Vorkommen an Bodenschätzen. Bedeutend sind vor allem der Abbau von Gold, Silber und Kupfer. Ebenfalls gefördert werden Chrom- und Nickelerz. Ein Großteil der Metalle geht in den Export. Darüber hinaus besitzen die Philippinen weitere Bodenschätze wie Eisenerz, Steinkohle und Marmor, die jedoch wenig genutzt werden.
Der verarbeitende Zweig der Industrie wurde seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts stark ausgebaut und konnte gegen Ende des Jahrhunderts Zuwächse, insbesondere durch Reformprogramme (u. a. Privatisierung staatlicher Monopolbetriebe) sowie durch Investitionen aus dem Ausland, verzeichnen. Neben der Computer- und Elektroindustrie haben sich vor allem die Textil- und Bekleidungsindustrie zu wichtigen Standbeinen der Wirtschaft des Landes entwickelt.
Weitere wichtige Industriezweige sind die Nahrungs- und Genussmittelindustrie (Tabakwaren) und der Maschinenbau. 56 Prozent des Energiebedarfs der Philippinen decken Wärmekraftwerke, 26,9 Prozent stammen aus geothermischen Ressourcen und 17,5 Prozent wird von Wasserkraftwerken erzeugt (2001). Um die Importabhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren, soll in Zukunft Wasserkraft verstärkt zur Energieerzeugung genutzt werden. Link: webtourist

