Auswandern wieder im Trend
In den Zeiten von Angst um den Arbeitsplatz nimmt auch der Wunsch nach dem Auswandern wieder mehr und mehr Menschen in Besitz. Nachdem 2007 noch ein Auswandererboom aus Deutschland weg zu verzeichnen war, lagen die Zahlen 2008 eher im Normalbereich.
Dieses Jahr wird sogar wieder von einer höheren Zuwanderung ausgegangen, weil einige im Ausland lebende Expats Ihre gut bezahlten Jobs aufgrund der weltweiten Wirtschaftsflaute entweder verloren haben oder zugunsten des Heimatlandes aufgeben müssen.
Bei dem Teil der Menschen die vielleicht gerade jetzt ohne Arbeit da stehen und es schwer ist eine neue Arbeit zu finden, wird das Auswandern dagegen zur echten Option. Aber wohin soll es gehen ?
In Amerika oder Europa sieht es im Moment schlecht aus mit einer gut bezahlten Arbeitsstelle also auf nach Asien. Hier warten noch Chancen und in einigen Regionen positive Wirtschaftszahlen und Zukunftsaussichten. Link: interkulturelle-verhandlungen
Auswandern - ein Traum. Mehr nicht ?
- Wir zeigen Wege zum Auswandern auf: Es ist Zeit, die globalisierte Welt nicht nur als Spielfeld für Business und Politik zu sehen, sondern die Welt steht uns offen. Auf zu neuen Ufern: Es ist unser Spielfeld, bunt, groß und spannend
- Wir sprechen Dinge an: Nicht, um Deutschland schlechtzureden und nicht, um das Ausland klein zu machen - sondern um reale Alternativen zu zeigen.
- Wir schaffen Verbindungen: Wir können anderen helfen und brauchen andere Menschen. Besonders dann, wenn wir in unserem neuen Land ankommen sind. Menschen ! Nicht Adressen und keine "connections".
Na, auswandern ? Machen Sie Ihren Traum wahr !
Vielleicht ist auswandern leichter, als Sie denken. Aber es ist auch schwerer, als viele hoffen: einschlägige Fernsehberichte sind oft ernüchternd, die Krise dämpft weltweit den Bedarf an Einwanderern.
Jedenfalls war 2008 ein neues Auswanderungs-Rekordjahr: 175.000 Deutsche gingen im vorigen Jahr offiziell ins Ausland, gab das Statistische Bundesamt bekannt. Das waren 14.000 mehr als in 2007.
Und insgesamt werden es deutlich mehr gewesen sein. Denn viele Menschen gehen ins Ausland, ohne sich offiziell abzumelden. Sie arbeiten als Expats für bestimmte Zeit im Ausland. Oder sie sind unsicher, ob sie im neuen Land eine Heimat finden und halten sich eine Rückkehrmöglichkeit offen.
Droht uns der Kollaps ?
Deutschland ist bekanntlich Exportweltmeister. Neben der Warenausfuhr exportiert das Land jetzt auch seine Bürger. Früher waren es die Abenteuer-Suchenden: Fernweh und fremde Länder reizten. Heute sind es zuerst Facharbeiter, Hochqualifizierte und Akademiker, die gehen.
Was machen unsere Politiker ? Das Übliche: Augen zu, Problem vernebeln. Auswanderung will man nicht - also streicht man das Geld für die Beratung. Doch die Vogel-Strauß-Taktik wird nichts ändern. Das hat sie noch nie vermocht. "Fast 20 Milliarden Euro sind nur der Anfang, wenn man den Experten glauben schenkt.
Auf diesen Betrag schätzte das Institut der Deutschen Wirtschaft die Wertschöpfung, die Deutschland im Jahr 2006 verlorenging, weil knapp 170.000 Arbeitsplätze für Hochqualifizierte nicht besetzt werden konnten. (...) Und Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil, die Lage am Arbeitsmarkt spitzt sich weiter zu..." (FAZ, 19./20. April 2008) Sterben die Deutschen aus? Nein, soweit wird es nicht kommen. Denn vielleicht sind wir vorher alle ausgewandert. Link: wohin-auswandern


