Celebessee
Zwischen Borneo im Westen, Sulawesi im Süden und Mindanao im Norden liegt die Celebessee; sie ist ein Teilmeer des pazifischen Ozeans. Sie hat eine durchschnittliche Tiefe von 3645 m, ist vor der Küste Min- danaos allerdings bis zu 6000 m tief. Insgesamt nimmt sie eine Fläche von 280.000 km2 ein. In Nordsüd- licher Erstreckung besitzt es eine Länge von 675 km, die West-Ost-Erstreckung beträgt 837 km.
Im Süd- en ist das Meer durch die Makasserstraße mit der Java-See verbunden und ist damit Teil des Australo-asiatischen Mittelmeeres; der Wassermassenaustausch mit dem Pazifik findet über das dem Philippinengraben zugehörige Rückensystem der Talaud Inseln im Süden Mindanaos statt (lighthouse foundation). Über die Sulu-See und die Balabac-Straße ist die Celebessee mit dem Südchinesischen Meer verbunden. Die oberflächennahe Wasserschicht erreicht ganzjährig eine Temperatur zwischen 26 und 28°C. Link: .staff.uni-mainz
Die Celebessee (oder Sulawesisee) ist ein 280.000 km² großes Randmeer des Pazifischen Ozeans. Sie befindet sich nördlich der indonesischen Insel Sulawesi, im Westen liegt die Insel Borneo und in nordöst- licher Richtung die philippinische Insel Mindanao.
Die Celebessee hat eine durchschnittliche Tiefe von 5.000 m. In ihrem nördlichen liegt zirka 80 km vor der Südküste von Mindanao die größte Meerestiefe des Gewässers bei etwa 6.220 m.
Das Meer hat die Form eines Beckens. An den Rändern befinden sich schmale Schelfe, die über 6.200 Meter in die Tiefe abfallen. Es ist Teil eines alten ozeanischen Tiefseebeckens, das vor 42 Millionen Jahren geformt wurde.
Seit 20 Millionen Jahren drückt die Bewegung der Erdkruste das Celebesbecken in Richtung der indone- sischen und philippinischen Vulkane. Vor 10 Millionen Jahren wurde die Celebessee von kontinentalen Ablagerungen überschwemmt. Auch Kohle gelangte von den schnell anwachsenden Bergen Borneos in das Meer, während das Becken zudem gegen die eurasische Platte stieß.
In nord-südlicher Ausdehnung erstreckt es sich 675 Kilometer und von Westen 837 Kilometer in Richtung des Sangihe-Archipels und des Talaud-Archipels,. Dahinter befindet sich im Osten der Pazifische Ozean. Im Norden liegt der Sulu-Archipel, der die Grenze zur Sulusee darstellt. Im Südwesten führt die Makas- sarstraße in die Javasee, im Süden liegt die Molukkensee.
Es herrscht das ganze Jahr über ein feucht-tropisches Klima. Über ein System zwischen dem Celebes- becken und dem Philippinengraben findet der Wasseraustausch mit dem Pazifischen Ozean statt. Im Sommer drückt der Monsunwind das Wasser über die Makassarstraße in die Javasee.
In der Celebessee gibt es eine reichhaltige maritime noch weitgehend unbekannte Tier- und Pflanzenwelt. Hier kommen 26 der insgesamt 78 weltweit bekannten Walarten vor und ungefähr 580 verschiedene Korallen. Es gibt Delphine, Meeresschildkröten, Barrakudas, Mantarochen, reichlich Thunfisch und viele andere Tiere
Doch auf dem Celebessee (Sulu-Sulawesi-See) sorgt die Versauerung des Wassers dazu, dass Korallen- riffe sterben und den Fischen der Lebensraum genommen wird. Im September 1997 wurde eine neue Unterart der Quastenflosser in Manado / Nordsulawesi entdeckt, die sogen. Manado-Quastenflosser, über die noch sehr wenig bekannt ist.
Die Sulawesisee ist bekannt für Piraten, die mit modernster Technik wie Schnellbooten, Radar und GPS ausgerüstet sind und nicht nur Fischerboote überfallen, sondern auch große Containerschiffe. Um den Urlaubern ausreichend Schutz zu gewähren, hat die malaysische Regierung Seestreitkräfte in das Gebiet verlagert, um zu verhindern, dass Piraten Menschen gefährden, wie im Jahr 2000, als philippinische Rebellen Urlauber entführten. Link: wikipedia
