Meerjungfrauen in den Philippinen

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Mythen und Legenden von Menschen mit Fischschwänzen gibt es seit Anbeginn der Zeit, um die Geheimnisse des Lebens und der Natur zu erklären. Die Sirenen der griechischen Mythologie berichten von Kreaturen, die halb Frau und halb Vogel sind.

Sie verführten Seeleute in ein feuchtes Grab. Von diesen Mythologien entsprangen die ersten Legenden über Meerjungfrauen. Die Sichtung von Meerjungfrauen wurde oft als schlechtes Omen gedeutet. Die einzelnen Völker haben oft unter- schiedliche Interpretationen von Meerjungfrauen.

So heißt es in den Philippinen, das sie Wassergeister oder Abkömmlinge von gefallenen Engeln seien. Obwohl sie imaginäre Kreationen sind, gibt es einige Angaben über Funde von Meerjungfrauen am Nil in 1642 und in Borneo in 1771.

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Die exakte Identität dieser Kreaturen blieb bis heute unbekannt. Eine andere Meerjungfrau, die 1882 in den USA ausgestellt wurde, stellte sich als Schwindel heraus: Der Torso eines Affen wurde auf das untere Ende eines Lachses genäht.

In 1908 wurde ein Dugong (Seekuh) in Johannesburg, Südafrika, aus- gestellt und als die in der Welt einzig wahre Meerjungfrau angekündigt. Der Mythos um Meerjungfrauen kann wohl teilweise, wenn nicht sogar ganz, dem einzigartigen Meeresbewohner namens Dugong zugeordnet werden.

Frühe Seefahrer und Forscher, die durch die Meere der südlichen Hemisphäre zogen und wohl als erstes auf diese ungewöhnlichen und scheuen Tiere gestoßen sind, erzählten von Begegnungen mit Wesen halb Mensch, halb Fisch.

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Die fantasievollen Vorstellungen von überdrüssigen Seefahrern, die zuviel Zeit auf See verbracht hatten, haben wohl auch eine Rolle bei der Ausschmückung diverser Berichte gespielt.

Es wurde auch berichtet, dass Seefahrer Dugongs als Eratzbräute auf See miss- brauchten, wodurch wohl die Mär erstanden ist, dass Seefahrer Meerjungfrauen gefangen haben um sich dann mit ihnen zu vermählen. Diese Geschichten ähn- eln sich auffallend in vielen verschiedenen Kulturen.

Diego de Bobadilla im 17. Jahrhundert weiß über die Dugongs in den Philippinen zu berichten:

"Einige versicherten mir, dass es sich bei diesen Fischen um die Sirenen der See handelt, sie so von den Poeten verehrt werden; aber sie haben nichts gemeinsam mit der Anmut des Antlitzes und der Lieblich- keit der Stimmen, die den Sirenen zugesprochen werden." Link: savedra