Philippinen - Gesundheit Hinweis

Das philippinische Wasser aus der Leitung sollte man auf keinen Umständen Trinken, wenn man einen empfindlichen Magen hat. Besser ist es, wenn man die Möglichkeit hat Wasserflaschen zu kaufen, oder immer abgekochtes Wasser benutzen.
Äußerste Vorsicht ist auch geboten bei philippinischen Speiseeis und Eiswürfeln in den Drink’s, da diese aus dem normalen Leitungswasser gewonnen werden ! Ansonsten empfiehlt es sich darauf zu verzichten, wenn möglich.
Philippinen - Die Filipina als Krankenschwester
Das etwas besonderes im Wesen der Filipinos verborgen ist, zeigt auch die Tatsache, dass philippinische Frauen als Krankenschwestern in aller Welt hoch geschätzt sind und von Krankenhäusern deshalb auch gerne eingestellt wer- den.
Krankenschwester ist kein leichter Job und Kranke und Pflegebedürftige sind auch manchmal ungerecht und schwer zufriedenzustellen. Filipinas sind als Krankenschwestern dafür bekannt, dass sie immer mit einem freundlichen Lächeln reagieren und großes Verständnis für die Nöte ihrer Schützlinge haben. Link: cebu-life
In Manila ist die Versorgung mit medizinischen Einrichtungen überwiegend gut, doch nicht alle Filipinos können sich eine Behandlung leisten. Krankenhäuser, die von christlichen Orden geleitet werden, zählen zu den besten. Auf dem Land finden sich manchmal Gesundheitszentren, denen es mitunter jedoch an Medikamenten und medizinischen Geräten mangelt.
Mit einem neuen Gesetz von 1995 wurde eine allgemeine Krankenversicherung eingeführt, deren Leist- ungen zum Großteil mit Steuern und staatlichen Mitteln finanziert werden. Vor dieser Zeit war eine Kran- kenversicherung nur schwer zu realisieren, und für Arbeitslose waren medizinische Behandlungen unbe- zahlbar. Heute bietet die Regierung kostenlose Schutzimpfungen für Kinder an. Ein ernsthaftes Gesund- heitsproblem – besonders in Manila – stellt die Umweltverschmutzung dar. Link: rufer
Philippinen - Krankenbesuch

Um den Krankenbesuch für den Patienten so angenehm wie möglich zu ge- stalten, bringen Sie bitte Blumen oder etwas zum Essen mit, das ist immer Willkommen.
Kranke im Kreis von nahen Verwandten und guten Bekannte im Hospital zu besuchen ist gewissermaßen Pflicht, da es dort die Filipinos auf den Philip- pinen erwarten ohne etwas zu sagen. Sie gewinnen viel an „Gesicht“ auch
bei den Angehörigen des Kranken, wenn Sie selbst über ihren Schatten springen und eigentlich keine große Lust auf solchen Kranknenbesuch verspühren.
Philippinen - Medizinische Versorgung:
Das Gesundheitssystem auf den Philippinen ist nur zum kleineren Teil in öffentlicher Hand. Denn die rund 1.600 kleinen und großen Krankenhäuser im Land sind zu etwa 75% privat. So wird auch nur ungefähr die Hälfte der Einheimischen von diesem Gesundheitssystem versorgt. Mehr als 40% der Gesundheits- kosten müssen von den Filipinos selbst aufgewendet werden, weshalb dafür Kredite aufgenommen wer- den müssen. Krankheit ist aus diesem Grund auch ein bedeutender Armutsfaktor im Land.

1995 hat die Regierung deshalb auch die SHINE - Social Health Insur- ance = Soziale Gesundheitsversicherung - aufgelegt, mit dem in einem zehn Jahre dauernden Aufbauprozeß eine soziale Krankenversicherung geschaffen werden soll, die einkommensabhängig finanziert wird und gleiche Leistungen für alle bietet.
Dies bedeutet zwar, dass den Filipinos in absehbarer Zeit eine Gesund- heitsversorgung zu Verfügung steht aber Touristen werden nach wie vor privat zur Kasse gebeten.
Heißt: Selbst bezahlen, die Rechnungen sammeln, diese daheim der Krankenkasse zur Begleichung vor- legen und hoffen dass diese dann keine Zicken macht. Generell empfiehlt sich also wegen der potentiel- len Kostenrisiken immer eine Auslandsreisekrankenversicherung sowie eine Reiserückholversicherung für einen Rücktransport mit Flieger abzuschließen. Nicht selten werden diese als Option im Reisebüro mit angeboten.
Speziell bei uns Tauchern können Druckkammerfahrten im Ausland schon mal auf das Unverständnis der Krankenkasse in der Heimat stoßen. Derartige Fragen sind unbedingt vor Reiseantritt abzuklären. Impf- ungen empehlen sich auf den Philippinen ebenfalls. Zwar gibt es für Touristen aus Deutschland, Öster- reich usw. die sich vorher nicht in einem Gelbfiebergebiet aufgehalten haben keinen Impfzwang, aber "die üblichen Verdächtigen" Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A sollte man trotzdem auf Nummer Sicher haben.
Da 2004/2005 in Baguio City und im Norden von Luzon schwere Erkrankungen an Meningokokken vom Typ A aufgetreten sind müßte man bei einem engeren Kontakt mit der dortigen Bevölkerung ggfs. über eine Impfung gegen Meningokokken ACWY nachdenken. Bleibt man länger oder zeichnen sich Aufenthalte auf dem platten Land ab, muß man weitere Impfungen gegen Typhus, Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis erwägen.
Obacht in der Regenzeit von Juni bis Oktober ! Hier sind die Mücken bis zum Rand voll mit Erregern für das Denguefieber ! Und wenn sie nicht das Denguefieber übertragen, pumpen die einen mit Malaria voll. Je nachdem wo man sich befindet, ist das Risiko an Malaria zu erkranken mittelgroß bis hoch. Zwar gilt Manila, Bohol, Cebu, Catanduanes und Leyte als malariafrei -Palawan dagegen nicht !
Ein geringeres Malariarisiko besteht in Aklan, Biliran, Camiguin, Capiz, Guimaras, Iloilo, Leyte del Sul, Nord-Samar und Sequijor. Kommt hinzu, dass mit Zunahme der Regenzeit sich die Malaria auch immer wieder über weite Teile des Landes, meist solches unter 600m u.N.N. "hermacht". Mit 75% der Fälle han- delt es sich um Erreger des Typs Plasmodium Falciparum. Dieser ist auf den Philippinen leider fast resist- ent gegen Chloroquin und Sulfadoxin-Pyrimethamin. Die restlichen Malariafälle betreffen der Erreger Plas- modium vivax.
Um dem Denguefieber und der Malaria wirksam zu begegnen, sollte man nicht nur die medikamentöse Prophylaxe zB. mit Malarone, Doxycyclin und Lariam betreiben, sondern auch angemessene Kleidung tragen und mückenabweisende Mittel verwenden w.zB. Cremes und Mosquitonetze. Vorsicht: die Mücken stechen ganzjährig Tag und Nacht! Ein weiteres Gesundheitsrisiko ist die Cholera. Diese kommt vor rund um Manila, Iloilo, Kalookan, Malabon, Muntinlupa und Paranaque.
Um eine Choleraerkrankung zu vermeiden ist wie schon oben bei Punkt erwähnt, eine strikte Lebens- mittel und Trinkwasserhygiene zu beachten! Impfungen gegen Cholera sind zwar möglich aber nur in wenigen Fällen zu empfehlen. Vom Schwimmen, Waten oder Tauchen in Teichen sowie Flüssen ist vor allem in Luzon, Mindoro, Mindanao, Palawan, Sorsogon, und Samar abzuraten. Auf diese Weise über- tragen sich dort vorkommende Bilharziose-Erreger.
Ein wirksamer Insektenschutz auf Mindanao, Palawan Sorsogon und Samar verhindert außerdem die Übertragung von Filariose. Auf den nördlichen Inseln muß man sich im weiteren noch vor Kleiderläusen hüten und regelmäßige Kleider- und Körperhygiene betreiben, denn diese Läuse übertragen Fleckfieber.
Für dringende Gesundheitsprobleme gibt es leider keine einheitliche Notrufnummern auf den Philippinen. Es gibt aber rund um die Uhr besetzte Hotlines für Touristen. Leider sind auch diese regional unterschied- lich. Deshalb sei hier die Hotline des Tourismusministeriums mit Landesvorwahl erwähnt: 0063 - 2 - 52 41660.
Die Polizei hat die Notrufnummer 116, die Feuerwehr hat die 757. In akuten Notfällen ist die Deutsche Botschaft in Manila auch außerhalb der Dienstzeiten unter der Handy-Nummer 0917-5397186 zu er- reichen. Liegt kein Notfall vor, kann man es oft schon mit einem Besuch in einer Apotheke bewenden lassen.
Philippinen - Medical Care

Die meisten der Gesundheitseinrichtungen in den großen Städten von Manila, Davao und Cebu sind Top. Zwei Beispiele sind die in Privatbesitz St.Luke's Hospital und der philippinischen General Hospital.
Die medizinische Versorgung in diesen Institutionen sind definitiv weniger teuer im Vergleich zu privaten Krankenhäusern in den USA oder Japan.
Viele philippinischen Migranten lieber zu Hause zu fliegen Manila für ärztliche und zahnärztliche Behand- lungen, weil sie empfangen können relativ kostengünstige, aber qualitativ hochwertigen Gesundheitsver- sorgung. Filipino Gesundheitsberufe sind bekannt für ihre Krankenbett Weise, vor allem für ihre Art und sanfte Behandlung von Kindern und älteren Patienten.
Private Krankenschwestern zur Verfügung stehen, und man kann auch gemietet gut ausgebildete und erfahrene Betreuer, die über eingeringeres Gehalt Reichweite (ca. US $ 150/month). Aber die medizin- ische Versorgung ist oft deklassierten in vielen weniger bekannten öffentlichen und privaten Kranken- häusern und Kliniken. Für diejenigen, die das Geld haben, die medizinische Versorgung ist nicht generell ein Problem. Link: fit-for-travel
