Kommunistische Guerilla

Kommunistische Guerilla

Die kommunistische Bewegung findet ihren Ausdruck in zwei Gruppierungen, der "Communist Party of the Philippines" (kurz: "CPP" - Kommunistische Partei der Philippinen") und der "New People's Army" (kurz: "NPA" - Neue Volksarmee), dem bewaff- neten Flügel der "CPP". Der Ursprung der kommunistischen Be- wegung ist in der ungleichen Landverteilungen zwischen Groß- grundbesitzenden Eliten und einer großen Masse von Klein- bauern, Pächtern und Landarbeitern im Laufe der 30er Jahre zu suchen.

Die heutigen Gruppierungen, "CPP" und "NPA", bildeten sich 1969 aus mehreren linksorientierten Grupp- en. Als die Demokratie 1987 wiederhergestellt wurde kontrollieren die Kommunisten etwa 20% des Sta- atsgebietes und führten nach dem Vorbild von Mao Tse-Tung einen Volkskrieg auf dem Land. "CPP" und "NPA" verfügten zu dieser Zeit über etwa 25.000 Mitglieder. Sie lehnten dabei den Herrschaftsanspruch der demokratischen Regierung ab. Der Einfluss und die Stärke von "CPP" und "NPA" verringerten sich all- erdings im folgenden Jahrzehnt deutlich.

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So verzeichnete die Mitgliederzahl 1996 mit 6000 einen Tiefpunkt, während die Zahl der kontrollierten Gemeinden um 95% zurückging. Die "CPP" und die NPA werden heute von der philippinischen Regierung immer noch als größte Be- drohung für die Staatssicherheit gesehen. Verhandlungen blieben bisher ergeb- nislos und Waffenstillstände wurden immer wieder gebrochen. Nach aktuellen Schätzungen (Stand: 2007) gehören den beiden Gruppierungen zurzeit etwa 7000-8000 Mitglieder an.

Der bewaffnete Konflikt zwischen Regierung und Rebellen kostete seit 1969 geschätzte 40.000 Menschen- leben. Unterstützt werden die Philippinen von ihren Verbündeten, den USA, die die beiden Gruppierungen als terroristische Organisationen betrachtet. Die Regierung unter Arroyo sieht sich kürzlich aber einem zunehmenden Druck von Menschenrechtsorganisationen, die die gezielte Tötung von Linksaktivisten kritisiert, ausgesetzt. Link: staff.uni-mainz

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