Philippinen Kultur

Philippinen Kultur - Utang na Loob / Innerliche Verpflichtung

Utang na Loob - Innerliche Verpflichtung

In der philippinischen Kultur unterliegen wir unaufhörlich dem "Utang na Loob", besonders gegenüber den Eltern. Wir unterstützen unsere Eltern wo wir können, damit sie ein gutes Leben haben. Als Kind tun wir alles um sie glücklich zu machen.

Wir geben ihnen Geschenke und erweisen ihnen unsere Aufmerksamkeit, Lie- be, Verständnis und Respekt. Es ist ein Teil unserer Philippinen Kultur, nicht mit den Eltern zu streiten. Da wir ohne sie nicht auf der Welt wären, erweisen wir ihnen immer Respekt. Darum machen wir auch immer was sie sagen.

Philippinen Kultur - Utang na Loob / Innerliche Verpflichtung

Wir glauben: "Wenn du nie auf deinen Weg zurückgeschaut hast, wirst du nie deinZiel erreichen." oder "Wenn Du Reis pflanzt, wirst du auch Reis ernten."

Aus diesem Grund haben wir Ehrfurcht vor unseren Eltern, denn, mit der Zeit, wachsen wir zum Mann oder zur Frau heran, heiraten und bekommen natürlich selbst Kinder. Also sind wir eines Tages selbst Eltern.

Wir glauben: "Wenn du deinen Eltern folgst, werden dir in der Zukunft deine Kinder auch folgen".

Die Eltern möchten nicht, dass es ihren Kindern schlecht geht. Sie sorgen sich und denken darüber nach,was das Beste für das Kind ist. Jeder Richter auf den Philippinen kann jemanden zum Notar ernennen, sei es nun der Barangay Cap- tain, ein befreundeter Bankdirektor oder ein nichtsnutziger Verwandter, bei dem er noch eine Dankes- schuld abzugleichen hat. (Utang Na Loob nennt man dieses ungeschriebene Gesetz auf den Philippinen) Ein Verhaltenskodex, der Utang na-loob, verpflichtet Filipinas, gute Taten mit Liebe, Wärme und Zärt- lichkeit zu vergelten; deshalb würden diese „sogar mit Behinderten zusammenleben". Link: philcorner

"Bahala Na" oder "Was geschehen wird, wird geschehen!"

Auffällig für ausländische Touristen aus dem Westen ist die ausgeprägte Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Fröhlichkeit der Menschen, was viele Urlauber begeistert und nicht selten dazu veranlasst, öfters Reisen auf die Philippinen zu unternehmen. Es ist aber nicht nur die Freundlichkeit, die uns begeistert, es ist beispielsweise auch die relaxte Einstellung der Filipinos, das "bahala na" (was geschehen wird, wird geschehen).

Dies führt zum generellen Glücklich sein, zum Lachen auch in schweren Zeiten oder zu millionenfacher Verwendung lustiger Spitznamen, die sich wie Türklingeln anhören, z.B. Bing, Bong, Ding, Dong oder Ting-Ting, Bung-Bung usw. Das südländische Temperament gepaart mit der lockeren Lebenseinstellung ist wohl auch der Grund für die ausgeprägte Spiel- und Wettleidenschaft. Link: pflegeheim-philippinen

Pferdekämpfe auf Mindanao

Pferdekämpfe auf Mindanao, Philippinen

Zwei Pferde beim Pferdekampf vor anfeuerenden Zuschauern während des Helubong Festivals in Lake Sebu, South Cotabato. Das Helubong Festival ist ein jährliches Fest der Kultur und Künste der T’boli Menschen.

Pferdekämpfe gehört zu den traditionellen Sportarten des Festes. In einigen Dörfern auf Mindanao, schwer erreichbar und weit abgeschieden von der Zi- vilisation kann man heute noch Pferdekämpfe sehen. Wen es interessiert und sich die abenteuerliche Mühe auf sich nehmen will kann über schlechte

Wege diese Orte auch heute noch besuchen. Die Leute werden erstaunt sein, dass ein Tourist ihr abge- legenes Bergdorf gefunden hat. Viele Kinder werden hier zum erstenmal einen Weissen zu Gesicht be- kommen. Link: aktuelle-info.philippinen-reisen

Kriminelle, skrupellose Besitzer hetzen ihre Hengste in blutigen Kämpfen aufeinander. Eigentlich sind derartige Wettkämpfe schon seit 10 Jahren verboten. Doch die örtliche Polizei unternimmt nichts. Hun- derte Zuschauer schließen Wetten auf ihre Favoriten ab, setzen Tausende Dollar.

Nicht selten enden die Kämpfe erst, wenn eines der Tiere tot ist. Bis zu 100 Pferde sterben hier pro Jahr – obwohl die barbarische Tradition offiziell verboten ist. Tierschützer protestieren: „Es ist wie im Mittelalter. Viele Pferde werden so schwer am Kopf getroffen, dass ihnen die Augen ausfallen!“

“Zwei Pferde beim Pferdekampf vor anfeuerenden Zuschauern während des Helubong Festivals in Lake Sebu, South Cotabato. Das Helubong Festival ist ein jährliches Fest der Kultur und Künste der T’boli Menschen. Pferdekämpfe gehört zu den traditionellen Sportarten des Festes. In einigen Dörfern auf Mindanao, schwer erreichbar und weit abgeschieden von der Zivilisation kann man heute noch Pferdekämpfe sehen.

Wen es interessiert und sich die abenteuerliche Mühe auf sich nehmen will kann über schlechte Wege diese Orte auch heute noch besuchen. Die Leute werden erstaunt sein, dass ein Tourist ihr abgelegenes Bergdorf gefunden hat. Viele Kinder werden hier zum erstenmal einen Weissen zu Gesicht bekommen.” Link: tier-kompakt