Lebenshaltungskosten

Die größte Attraktion für Personen, die sich entweder vorübergehend oder dauerhaft niederlassen wollen in den Philippinen sind die geringe Lebenshaltungskosten auf den Philippinen.
Eine Umfrage ergab, dass die Lebenshaltungskosten in Manila nied- riger ist als 134 anderen asiatischen Städten wie Tokio, Akarta und Singapur und noch tiefer in kleineren philippinischen Städten und ländlichen Gebieten.
Für $ US10, weniger als 500 Peso, kann man es sich leisten drei leck- ere Mahlzeiten substantiell für den Tag zu kaufen. Expatriates können sich ein Dienstmädchen für nur $ US100 pro Monat und einen Treiber für etwa das Doppelte dieses Betrages leisten.
Wer ein Leben als Expatriate auf den Philippinen verbringen möchte, weiss das er oder sie in der komfor- tablen Lage ist seinen Ruhestand in den Philippinen zu vollbringen, sowie genießen kann.
Allerdings weisen wir darauf hin,dass in der Regel es nur wenige Arbeitsplätze gibt für Expats es sei denn, sie wurden auf den Philippinen speziell von einem Arbeitgeber hin versetzt. Einige Expats gründen ihr ei- genes Unternehmen, jedoch bedarf es genügend Kapital und eine Menge Forschung und Planungen über die Strategie.
Es ist nicht unmöglich, denn es gibt eine Reihe von Expats, die Ihr eigenes Strand-Resort und andere mit dem Tourismus verbundenen Unternehmen gegründet haben, kann es in Ausnahmefällen gut gehen.

Ein weiterer Vorteil der Lebenshaltungskosten in den Phi- lippinen ist, dass viele fließend Englisch sprechen oder zu- mindest kommunizieren können mit Grundkenntnissen der Englischen Sprache ausgestattet sind.
Filipinos lieben ebenfalls das komfortable Leben und lieben sogar die westliche Kultur. Auch die Kommunikation inn- erhalb des Landes ist erheblich verbessert worden, mit den weit verbreiteten Einsatz von Mobiltelefonen und die zunehmende Nutzung des Internets.
Die Situation der Arbeitnehmenden in den Philippinen hat sich in den letzten Jahren extrem verschärft wegen der so- genannten Kontraktualisierung der Arbeit. 70% der Arbeit- er/innen sind contractual !
Das heisst faktisch, dass wer Arbeit kriegen will, unter 35 Jahre alt sein muss. Wer älter ist, hat eine kleine Chance angestellt zu werden von den Vermittlerfirmen. Oft werden nur Leute unter 35 Jahren gesucht. Streik ist untersagt.
Die Gewerkschaften sind machtlos, denn wer kontraktualisiert angestellt ist, darf meist keiner Gewerk- schaft beitreten. Die philippinischen Menschen müssen ausserdem sehr mobil sein, einmal ein halbes Jahr einen Job in einem Callcenter in Cebu, dann ein halbes Jahr Arbeit in den Export Processing Zones nahe Manila.
Das ist die Realität vieler Arbeiter / innen in den Philippinen. Die Arbeit wird vermittelt durch eine Agency, die aber keine Sozialleistungen bezahlt. Wenn Mc Donalds der Agency 160 Pesos pro Tag zahlt für eine Arbeiterin, dann zahlt diese davon 130 Pesos Lohn aus, 30 Pesos gehen in die eigene Tasche.
Sozialleistungen gibt es auch meistens nicht, obwohl es das philippinische Gesetz vorschreiben würde. Um den nationalen und multinationalen Firmen entgegenzukommen,wurde das Gesetz geändert.Für Contract- ual Workers müssen keine Sozialleistungen bezahlt werden.

Wer einen Unfall hat am Arbeitsplatz oder krank wird, der/die hat Pech gehabt und wird entlassen durch die Agency. Am schlechtesten bezahlt werden jedoch die Landarbeiter/innen in den grossen Plantagen in den Philippinen.
Sie müssen durch die lokalen Barangay Captains an die Grossgrundbe- sitzer weiter empfohlen werden. Wer nicht empfohlen wird, kriegt keinen Job in der Plantage - ein Zugeständnis der Grossgrundbesitzer an die lo- kalen Politiker/innen, die ihrerseits dafür sorgen, dass die Plantagen in Ruhe gelassen werden und niemand in der Region zu laut die gerechte Verteilung der Ländereien fordert.
Plantagenarbeiter/innen in Negros verdienen 50 Pesos am Tag, was nur ungefähr 0,85 Cent sind. Auch die Kinderarbeit ist ein trauriges Thema in den Philippinen. Die Zahl der arbeitenden Kinder in den Philippinen wird auf 10 Millionen geschätzt. Link: global-worker
Der Normale
Keine teuren Hobbys, kein Deutschlandurlaub, wohl aber öfter mal innerhalb des philippinischen Landes (und evtl. in die Nachbarländer) reisen. Keine deutsche Krankenversicherung, wohl aber mit Aircon für die Zimmer, die Zigaretten und immer ein Stück Fleisch auf dem Teller (oder zwei oder drei ...). Auch ein Auto muss sein (für 2 Personen berechnet) :
1. Grundversorgung
Essen .......... . 6.000,00
Getränke ....... .4.500,00
Tabak .......... . 1.200,00
Kleidung ....... .1.000,00
Körperpflege ... ..400,00
Summe: ........13.100,00
2. Wohnen
Reparaturen .... . 1.000,00
Strom .......... . 2.000,00 (mit Aircon)
Wasser ......... ... 200,00
Anschaffungen .. 2.000,00
Hauspersonal ... .1.500,00 (Aushilfe bzw. Unterstützung/Hilfe Familie)
Summe: ......... . 6.700,00
3. Transport / Verkehr
Jeepney, Bus .500,00
Schiff ......... ...400,00 (für Behördengänge Manila, ohne Urlaub)
Auto ..........10.000,00
Motorroller .... 600,00
Summe: .... 11.500,00
Gesamtbetrag: 36.300 Piso pro Monat bzw. 435.600 Piso pro Jahr Das wäre wohl schon ein durchaus angenehmes Leben, bei dem man nicht jeden Pfennig umdrehen müsste. Allerdings ohne Extravaganzen und teuren Hobbys.
Lebenshaltungskosten auf den Philippinen
PDF Datei :
Lebenshaltungskosten auf den Philippinen
Exel Datei :
Lebenshaltungskosten auf den Philippinen
PDF Datei :
Berechnungstool der eigenen Lebenshaltungskosten
Exel Datei :
Berechnungstool der eigenen Lebenshaltungskosten
