Philippinensee

Die Philippinensee (Philippinisches Meer) ist ein Nebenmeer des Pazifischen Ozeans. Sie entspricht in ihrer Ausdehnung weitgehend der Philippinischen Platte. Sie liegt am Westrand des Pazifik und wird im Westen von den Philippinen und Taiwan begrenzt.

Die Flächenausdehnung beträgt etwa 5 Millionen km². Nach Norden hin wird sie von den Ryūkyū-Inseln und Japan begrenzt,gegen Süden von Palau und im Osten bilden die Marianen, die Vulkan-Inseln, die Bonin Inseln und die Izu-Inseln den Abschluss zum offenen Pazifik.

Die Philippinensee ist eines der tiefsten Meere der Welt. An ihrem westlichen Rand wird sie vom bis zu 10.540 m tiefen Philippinengraben durchzogen, den man bis 1970 für den tiefsten Punkt der Erdober- fläche gehalten hatte, als dieser gilt heute eine Stelle im Marianengraben. Zu den Inseln, die nicht am Rande, sondern inmitten der Philippinensee liegen, gehören die Daito-Inseln sowie das zentral gelegene Atoll Okinotorishima.

Ein Grenzfall ist die Insel Nishinoshima westlich der Bonin-Inseln, die einer seits auf dem gleichen Meer- esrücken wie die Vulkan-Inseln liegt, die Philippinensee in diesem Bereich jedoch von den 130 km weiter östlich gelegenen Bonin-Inseln begrenzt wird. Link: wikipedia

Die Philippinen-See, als Teilmeer des Pazifischen Ozeans, liegt im Westen des philippinischen Archipels und reicht im Süden bis zu den Palau Inseln (etwa auf glei- cher geographischer Breite wie Davao auf den Philippinen), im Nordwesten bis nach Taiwan, im Norden bis nach Japan und im Osten bis zum Marianengraben, der mit einer Tiefe von über 11.000 Metern den tiefsten Graben der Erde darstellt.

Anhand der beiden Tiefseegräben lässt sich schon erahnen, dass die Philippinen- See von Bruch- und Störungszonen gekennzeichnet ist, die nicht nur zu Graben- sondern auch Rücken Strukturen führen (Mariana Islands). Neben den vielfältigen Strukturen im Relief sind in der Philippinen-See eine exotische Tier- und Pflanzenwelt beherbergt. Neben 500 Arten von Hart- und Weichkorallen, kommen hier etwa 20% aller auf der Welt bekannten Schalentierarten vor.

Weiterhin stellt das Philippinische Meer die Heimat für Haie, Thunfische und verschiedene Walarten, was die Hochsee-Fischerei als Wirtschaftszweig in dieser Region enorm bedeutend werden lässt (the philippine atlas: 207). Im Zuge der immer größer werdenden Technisierung auch auf den Philippinen, kommt es zu Luftverschmutzungen und damit einhergehenden Umweltschäden, die Auswirkungen auf die marinen Or- ganismen haben.

Vor allem die Küstennahen Mangrovenwälder, in denen zahlreiche Laich- und Brutstellen beheimatet sind, sind von diesen verheerenden Umweltschäden betroffen (lighthouse foundation) Wie auch innerhalb des südchinesischen Meeres kam es in der Philippinen-See in der Vergangenheit zu Konflikten. So auch der im Zuge des 2. Weltkrieges stattfindende Battle oft he Philippine Sea zwischen Japan und den USA. Link: staff.uni-mainz