Von den Fronten des Guerrillakampfes der NPA / Philippinen
TAKTISCHE ANGRIFFE SIND ANTWORT AUF MILITARISIERUNG DURCH ANDAUERNDE UND BANTAY LAYA 2 ANGRIFFE DURCH MILITÄR UND POLIZEI AUF UNSCHULDIGE ZIVILPERSONEN
Am gestrigen 9. November 2009 gegen 11 Uhr vormittags führte die NPA einen erfolgreichen Angriff ge- gen Elemente der 509. Mobilen Polizeigruppe (PPMG) des Standortes Barangay Aquino, Bulan, durch. Der Angriff begann mit der manuell ausgelösten Explosion einer Sprengladung, welche das Fahrzeug der 509. PPMG vollbesetzt mit verbrecherischen Polizeiangehörigen traf. Getötet im Hinterhalt wurde der üble Kon- terrevolutionär und Sonderpolizei-Offizier Johnson Gerola und drei weitere Polizeiangehörige, der Polizei-Inspektor Jerson De Leon (Gruppenkommandeur), die Sonderpolizei-Offiziere Darwin Ditohito und Ryan Padrique.
Verwundet wurden die Polizei-Offiziere Franz Guamos, Allan Lanuza und Baldano. Ein weiterer Polizeian- gehöriger flüchtete rasch vom Kampfplatz. Gerola hat eine lange Liste blutiger Verbrechen an den Volks- massen und der revolutionären Bewegung. Die kommunistischen Kämpfer des Celso Minguez Kommandos der NPA erbeuteten drei M16, zwei Pistolen Kaliber 45 mm und weitere militärische Ausrüstungsgegen- stände. Ein Genosse fiel bei diesem Angriff und ist jetzt Märtyrer.
Taktische Angriffe wie Hinterhaltattacken, Überraschungsattacken und Störangriffe sowie andere Arten militärischer Handlungen sind die gerechte Antwort auf die verstärkte Militarisierung in ländlichen Gebiet- en, wo unschuldige Zivilpersonen die gewöhnlichen Opfer sind. Dieser blutige Krieg wird nicht enden, so lange das Arroyo-Regime unterwürfig gegenüber den Diktaten des US-Imperialismus ist, insbesondere hinsichtlich der üblen Aufstandsbekämpfung gemäß Operationsplan Bantay Laya 2. Unter dem Opera- tionsplan Bantay Laya 2 ist die Militarisierung in der Region Bicol und insbesondere in Albay, Camarines Sur und Sorsogon verstärkt worden.
Hauptziel dabei ist die Schwächung der revolutionären Kräfte in diesen Provinzen zum Amtsablauf der Arroyo Regierung im Jahr 2010. Daher haben sich die Verbrechen des Arroyo Regimes und seiner Streit- kräfte und Polizei sowie des Nationalen Sicherheitsrates zu einem Rundumschlag in ländlichen Gebieten ausgeweitet und zu verschiedenen Arten von Menschenrechtsverletzungen geführt. All dies mit schwer- wiegendsten Angriffen, die sich nicht nur gegen unsere Genossen richten, sondern unschuldige Zivilper- sonen zu Zielscheiben gemacht haben.
Vor kurzem wurden die beiden Landarbeiter Maalo und Juban von Soldaten der Streitkräfte der Philippin- en gewaltsam verschleppt und mit vorgeschobenen Beschuldigungen geschlagen. Am 8. November 2009 wurde ein Trycicle-Fahrer aus dem Barangay Cogon in Gubat von Angehörigen des militärischen Geheim- dienstes und der Todesschwadronen ermordet. Wir rufen das Volk von Sorsogon weiterhin dazu auf, zäh Widerstand zu leisten und den Operationsplan Bantay Laya 2 des faschistischen Arroyo-Regimes zu zer- schlagen.
Lasst uns zurückweisen und niemals zulassen, dass die verachteten, betrügerischen und plün- dernden Abkömmlinge, Handlanger und Mitverschwörer des Regimes die Macht rückerlangen, damit wir niemals wieder so extreme Brutalität, Unterdrückung und Armut erleiden.
Bantay Laya II
"Bantay Laya II" ist ein terroristischer Operationsplan der philippinischen Armee: „Diese Pläne orientieren sich am Modell der Operation "Phönix", wie sie die USA im Vietnamkrieg praktizierten, und richten sich vor allem gegen Gruppen der Zivilbevölkerung, die den Rebellengruppen angeblich Schutz und Hilfe bieten. Norberto Gonzales, der Sicherheitsberater der Regierung in Manila, hat diese Strategie wiederholt mit dem Argument begründet: "Die Guerilla, die wir bekämpfen, ist keine klassische Guerilla mehr, sie hat viel- mehr unsere Demokratie unterwandert." Link: kommunisten-online
