Kanlaon

Mount Kanlaon Vulkan

Der Kanlaon (auch Canlaon geschrieben) ist ein Schichtvulkan auf den Philippinen an der Grenze der Provinzen Negros Occidental und Negros Oriental auf der zur Inselgruppe Visayas gehörenden Insel Ne- gros ungefähr 36 km südöstlich von Bacolod, der Kanlaon ist einer von 22 aktiven Vulkanen auf den Philippinen. Der Kanlaon hat eine Höhe von 2435 m über dem Meeresspiegel und einen Basisdurchmess- er von 30 km. Am Berg bestehen zahlreiche Pyroklastische Kegel und Krater. Der Gipfel besteht aus einer weiten, länglichen Caldera mit Kratersee im Norden und einem kleineren aber aktiveren Krater im

Süden. Drei heiße Quellen liegen an den Hängen des Berges, die Mambucal Hot Springs im Nordwesten, sowie die Bucalan Hot Spring und die Bungol Hot Spring. Angrenzende Vulkangebäude sind die des Silay und des Mandalagan nördlich des Kanlaons. Laon ist der Name einer alten Gottheit der Hiligaynons. In vor-spanischer Zeit wurde diese Gottheit von den Einheimischen als oberster Führer verehrt. Die Vorsilbe ka bedeutet „für“. Der Berg gilt als Ort an dem Laon den Menschen erschienen ist. In früheren Zeiten stiegen die Priester (Babaylan) bei besonderen Zeremonien auf den Berg oder um bei guten Ernten Ritu- ale durchzuführen.

Mount Kanlaon Vulkan

Sie brachten als Zeichen des Respekts auch Geschenke dar. Der Kan- laon ist der aktivste Vulkan in den Zentralphilippinen. Seit 1886 wurd- en 25 Ausbrüche verzeichnet. Typisch sind kleinere bis mittlere phrea- tische Eruptionen mit geringen Ascheniederschlägen im Umfeld des Vul kans. Am 10. August 1996 kam es zu einem Ausbruch ohne Vorwarn- ung bei dem ein Britischer und zwei philippinische Bergsteiger ums Le- ben kamen. 17 weitere Bergsteiger wurden von den Behörden gerett- et. Der Berg liegt im Mt.Kanla-on National Park und ist ein beliebter Ort bei Bergsteigern. Am 3. Juni 2006 zeigte der Berg erneut Aktivität und speite Dampf und Asche. Am 12. Juni 2006 wurde vom Philippine Institute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) Alarmstufe 1 (leichte Aktivität) ausgegeben. Link: wikipedia

Sein wuchtiges Massiv erhebt sich inmitten eines etwa 25 000 ha großen Naturschutzgebiets aus den von den Monokulturen der riesigen Zuckerrohrplantagen geprägten Ebenen südöstlich von Bacolod. Mit 2465 m ist der aktive Vulkan der höchste Berg der Visayas. Die Chronik seiner Eruptionen reicht zurück bis ins Jahr 1866; der jüngste (relativ milde) Ausbruch ereignete sich 1992.

Mount Kanlaon Vulkan

Es gibt verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten zum Gipfel des Mt. Kan- laon. Die beiden kürzesten (angeblich in einem Tag machbaren), aber landschaftlich weniger reizvollen Routen beginnen in den Orten Mapot und Masulog an der Südostflanke des Berges (westlich der Stadt Can- laon); einen weiteren Ausgangspunkt stellt Guintubdan im Westen des Kanlaon dar (östlich der Stadt La Carlota). Von der Landschaftskulisse her am beeindruckendsten aber ist die beim Ferienort Mambucal be- ginnende nördliche Wasay-Route, für die man etwa drei Tage veran- schlagen sollte. Der Aufstieg führt zunächst durch Pinienwälder, die jedoch rasch in sekundären Urwald übergehen.

Etwa auf halbem Weg kommt man zu Hardin Sang Balo Witwengarten, einem kleinen Tal mit interessant- er endemischer Vegetation. In etwa 2200 m Höhe liegt im alten, erloschenen Krater das etwa 3 ha große Margaha Valley, in dem sich während der Regenzeit ein kleiner See bildet. Etwas weiter südwestlich er- hebt sich als Gipfel des Mt.Kanlaon der neue, aktive Vulkankegel, dessen Caldera einen Durchmesser von etwa 300 m und eine Tiefe von 265 m besitzt. Der Abstieg könnte über eine der eingangs erwähnten Routen erfolgen. Hinweise zur Vorbereitung einer Kanlaon Besteigung: Günstige, weil trockenste Kletter- monate sind Februar bis April;Zelt und Schlafsack mitnehmen;geländekundige Führer findet man in Mam- bucal. Link: visayas.de/Volcanoe-Map